Feuerwehr rettet eingeschlossene Personen aus Fahrzeug. Zwei Menschen in Krankenhäuser gebracht, Polizei ermittelt Unfallursache.
Eller: Verkehrsunfall auf der Autobahn

Düsseldorf (ost)
Am Dienstag, dem 8. September 2026, um 5.51 Uhr, ereignete sich auf der A46 in Eller ein Verkehrsunfall, der der Feuerwehr Düsseldorf über einen automatischen eCall gemeldet wurde. Zwei Fahrzeuge waren in einen Unfall verwickelt, bei dem zwei Personen mit technischem Gerät aus einem der Fahrzeuge befreit werden mussten. Beide wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Früh am Morgen, kurz vor 6 Uhr, wurde der Feuerwehrleitstelle in Düsseldorf ein Verkehrsunfall auf der A46 in Fahrtrichtung Neuss zwischen Eller und Holthausen gemeldet. Sofort eilten mehrere Feuerwehr- und Rettungsdiensteinheiten zur Unfallstelle.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte nur wenige Minuten später stellten sie fest, dass ein Pkw und ein Lkw in einen Unfall verwickelt waren. Zwei Personen waren noch im Fahrzeug eingeschlossen und mussten von den Einsatzkräften befreit werden. Die medizinische Erstversorgung wurde sofort eingeleitet und die Eingeschlossenen wurden mithilfe von hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Fahrzeug befreit.
Währenddessen kümmerte sich der Rettungsdienst der Landeshauptstadt um zwei weitere betroffene Personen, die sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst aus dem Fahrzeug befreien konnten. Die beiden schwer verletzten Patienten wurden in umliegende Krankenhäuser zur weiteren Behandlung gebracht.
Nach etwa einer Stunde kehrten die letzten der ungefähr 30 Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte zu ihren Standorten zurück. Die Polizei übernimmt die Ermittlungen zur Unfallursache.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, also 0,59% aller Unfälle. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, Schwerverletzte bei 11.172 und Leichtverletzte bei 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








