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Elten: Verkehrsunfall in Emmerich am Rhein

Tochter verursacht Unfall, Vater gibt sich als Fahrer aus, Verdacht auf Alkohol und Drogen, Blutproben entnommen

Foto: Depositphotos

Emmerich am Rhein (ost)

Am Montag (29. Dezember 2025) ereignete sich gegen 20:25 Uhr an der Zevenaarer Straße in Emmerich am Rhein ein Verkehrsunfall mit Sachschaden. Eine 37-jährige Frau aus Arnheim in den Niederlanden kollidierte mit ihrem VW Polo mit einem geparkten Auto. Beide Fahrzeuge waren danach nicht mehr fahrbereit. Zunächst gab sich der Vater der Unfallverursacherin als Fahrer des Unfallwagens aus. Doch Zeugen, die den Unfall beobachtet hatten oder kurz danach am Unfallort eintrafen, konnten eindeutig die 37-Jährige als Fahrerin identifizieren. Sie hatte selbst ihren Vater angerufen, der vor dem Eintreffen der Polizei am Unfallort war. Bei der Fahrerin wurde aufgrund von Alkoholgeruch ein Atemalkohol-Vortest durchgeführt, der positiv war. Außerdem bestand der Verdacht auf vorherigen Drogenkonsum, was durch einen weiteren Test bestätigt wurde. Daher wurden entsprechende Blutproben von der Unfallverursacherin entnommen. (sp)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität verzeichnet, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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