Am Sonntag gab es eine gewalttätige Auseinandersetzung in einer Eisdiele. Zwei Menschen wurden verletzt, die Polizei sucht nun Zeugen.
Emmerich am Rhein: Schlägerei in Emmericher Eisdiele, Polizei sucht Zeugen

Emmerich am Rhein (ost)
Am Sonntag (24. Mai 2026) ereignete sich gegen 17.10 Uhr in einer Eisdiele in der Kaßstraße in Emmerich eine gewaltsame Auseinandersetzung, bei der zwei Personen verletzt wurden. Ein bislang unbekannter Mann hatte am Vormittag in der Eisdiele unangemessene Bemerkungen gegenüber weiblichen Angestellten gemacht und wurde daraufhin des Lokals verwiesen. Als er am Nachmittag erneut an der Eisdiele vorbeiging, wurde er von einem Mitarbeiter auf den Vorfall am Morgen angesprochen. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung, die dann kurzzeitig in eine körperliche Auseinandersetzung überging, woraufhin der Unbekannte das Weite suchte. Kurz darauf kehrte er in Begleitung von etwa 10 weiteren Personen zurück, und aus der Gruppe wurde eine Flasche in die Eisdiele geworfen. Anschließend warfen die Unbekannten mit Stühlen um sich, es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der ein 42-jähriger Angestellter und ein weiterer 31-jähriger Mann verletzt wurden, wobei der 31-Jährige schwer verletzt wurde. Die Gruppe flüchtete dann vom Tatort. Nach Zeugenaussagen handelte es sich bei den Verdächtigen um Männer rumänischer Herkunft. Sie wurden größtenteils als ca. 170 – 175 cm groß, zwischen 25 und 50 Jahre alt und sommerlich gekleidet (T-Shirt, kurze Hosen, Trainingshosen) beschrieben. Die Kriminalpolizei in Emmerich bittet nun um Zeugenhinweise, die zur Aufklärung des Vorfalls oder zur Identifizierung der Verdächtigengruppe beitragen können. Hinweise bitte unter Telefon 02822 7830. (sp)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








