Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Emmerich am Rhein: Schwerer Verkehrsunfall auf A 3 bei Emmerich

Ein Toter, zwei Schwerverletzte nach Unfall auf A 3 Richtung Köln. Lkw-Fahrer aus den Niederlanden flüchtig.

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Am 7. September 2026 um 18:45 Uhr ereignete sich ein Unfall auf der A 3 bei Emmerich in Richtung Köln, bei dem ein Fahrer getötet wurde, eine Beifahrerin lebensgefährlich verletzt wurde und ein Kind ebenfalls lebensgefährlich verletzt wurde. Der mutmaßlich beteiligte Fahrer eines Lkw aus den Niederlanden ist auf der Flucht.

Nach den ersten Ermittlungen fuhr ein 37-jähriger Fahrer eines VW Golf aus Wuppertal mit seiner 26-jährigen Beifahrerin und einem dreijährigen Kind auf dem linken Fahrstreifen der A 3 in Richtung Köln. Ein niederländischer Lkw-Fahrer wechselte in Höhe der Anschlussstelle Emmerich vom rechten auf den linken Fahrstreifen und kollidierte möglicherweise mit dem VW Golf des 37-Jährigen. Dies führte dazu, dass der Golf sich überschlug. Der Lkw-Fahrer flüchtete vom Unfallort.

Die Feuerwehr barg den 37-jährigen Fahrer aus Wuppertal tot aus seinem Fahrzeug. Die 26-jährige schwangere Beifahrerin wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, während das dreijährige Kind mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen wurde. Es gibt Verdachtsmomente auf Alkoholeinfluss beim 37-jährigen Fahrer. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764, also 0,59%. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24