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Ennepe-Ruhr-Kreis: Jugendflamme erfolgreich abgenommen

140 Jugendliche zeigen ihr Können in Hattingen. Jugendfeuerwehren aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis stellen Wissen und Fähigkeiten unter Beweis.

Bild: KFV-EN
Foto: Presseportal.de

Schwelm (ost)

Während das Altstadtfest am Sonntag in der Innenstadt von Hattingen viele Besucher anzog, stand für etwa 140 Jugendliche aus den Jugendfeuerwehren des gesamten Ennepe-Ruhr-Kreises ein anderes Highlight auf dem Programm: die Abnahme der Jugendflamme in den Stufen 1 und 2. Zusammen mit ungefähr 60 Betreuern waren die jungen Feuerwehrmitglieder im Alter von 10 bis 17 Jahren nach Hattingen gekommen, um ihre Kenntnisse, praktischen Fähigkeiten und Teamgeist unter Beweis zu stellen.

Die Veranstaltung, die alle zwei Jahre stattfindet, fand im Gewerbe- und Landschaftspark Henrichshütte statt. Dort begrüßte der Kreisjugendfeuerwehrwart Nils Abbink die Teilnehmer. Grußworte wurden auch vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Mario Rosenkranz überbracht. Die stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Hattingen, Lars Engelhardt und Thomas Gruski, sowie der Präsident des Kreisfeuerwehrverbandes EN Michael Willms begleiteten die Veranstaltung den ganzen Tag und konnten an jeder Station Einblicke in die Arbeit der jungen Feuerwehrleute gewinnen.

Insgesamt traten die Jugendlichen in 22 Kleingruppen an. Jede der beiden Leistungsstufen erforderte das erfolgreiche Absolvieren von fünf Stationen. Auf dem Programm standen klassische feuerwehrtechnische Aufgaben wie das Aufstellen eines Standrohrs zur Wasserentnahme oder das fachgerechte Verlegen von Schläuchen. Auch das Wissen über Fahrzeuge und Geräte war gefragt. Kenntnisse in Erster Hilfe waren ebenfalls wichtig. Die Teilnehmer mussten unter anderem eine verletzte Person in die stabile Seitenlage bringen oder einen Notruf korrekt absetzen.

Neben Wissen und praktischen Fähigkeiten waren auch Geschicklichkeit, Teamarbeit und Kommunikation gefragt. An einer Station mussten die Teilnehmer Wasser in einen Schlauch füllen und es dann durch diesen transportieren. Das gesammelte Wasser musste in Becher umgefüllt werden, die auf einer speziellen Krankentrage durch einen Parcours bewegt wurden. Nur durch gute Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe konnte diese Aufgabe erfolgreich bewältigt werden.

Nach etwa drei Stunden stand fest: Alle teilnehmenden Jugendlichen meisterten die gestellten Aufgaben erfolgreich und konnten ihre Leistungsabzeichen der Jugendflamme Stufe 1 oder Stufe 2 entgegennehmen. Mit sichtbarem Stolz wurden die Auszeichnungen dann direkt an den Uniformen getragen.

Am Ende der Veranstaltung gab es für alle Beteiligten eine Stärkung vom Grill. In geselliger Runde ließ man den erfolgreichen Tag gemeinsam ausklingen, bevor die Jugendlichen und ihre Betreuer die teilweise langen Heimwege in die verschiedenen Städte des Kreises antraten.

Besonders erfreulich war erneut die enge Zusammenarbeit innerhalb der Kreisjugendfeuerwehr. Die Stationen wurden von Jugendfeuerwehrbetreuern aus den Städten des Kreises besetzt. Dies zeigt erneut, wie gut die Zusammenarbeit über Stadtgrenzen hinweg funktioniert. Gleichzeitig ist diese Art der Zusammenarbeit bereits eine wichtige Vorbereitung auf den späteren Einsatzdienst, in dem städteübergreifende Kooperationen im Ennepe-Ruhr-Kreis seit Jahren selbstverständlich sind.

Die Kreisjugendfeuerwehr Ennepe-Ruhr bedankt sich bei allen Helfern, den beteiligten Jugendfeuerwehren und der Firma MedCare für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Ein besonderer Dank gilt auch dem Feuerwehrmuseum Hattingen, das nicht nur die Flächen für Begrüßung und Stationen zur Verfügung stellte, sondern auch mit seiner einzigartigen Kulisse einen passenden Rahmen für die Ausbildung der Feuerwehrnachwuchskräfte bot. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie engagiert, motiviert und gut ausgebildet die zukünftigen Einsatzkräfte im Ennepe-Ruhr-Kreis bereits heute sind.

Das beigefügte Bildmaterial darf unter Nennung KFV-EN verwendet werden

Quelle: Presseportal

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