Viele Präventionsgespräche und tolle Vorführungen lockten zahlreiche Biker zur Kradauftaktveranstaltung mit Seh- und Reaktionstests, sowie Airbagwesten-Test. Zusammenarbeit der Johanniter Unfallhilfe, Kreisverkehrswacht, THW und Feuerwehr.
Ennepe-Ruhr-Kreis: Präventionsveranstaltung in Breckerfeld

Breckerfeld (ost)
Es gab viele Gespräche zur Prävention, beeindruckende Vorführungen und wechselhaftes Wetter, das viele Biker anzog, die die Kradauftaktveranstaltung am 19.04.2025 zwischen 11:00 Uhr und 16:00 Uhr auf dem Parkplatz an der Glörtalsperre (Haus Glörtal) in Breckerfeld besuchten. Das Haus Glörtal hatte auch Livemusik und zusätzliche Stände für ein umfangreiches Rahmenprogramm bereitgestellt.
Wie in den Vorjahren fand diese wichtige Präventionsveranstaltung zum Thema Motorradsicherheit in enger Zusammenarbeit mit Partnern statt. Besonders im Fokus standen in diesem Jahr die Themen Sichtbarkeit und Geschwindigkeit. Die Johanniter Unfallhilfe, die Kreisverkehrswacht Ennepe-Ruhr, das THW und die Feuerwehr Ennepetal waren als Ansprechpartner vor Ort. Es gab Seh- und Reaktionstests sowie die Möglichkeit, erstmals eine Airbagweste bei den Kräften der Verkehrsunfallprävention zu testen, was gut angenommen wurde. Die Polizei des EN-Kreises bedankt sich bei allen Kooperationspartnern, denn nur durch gute Zusammenarbeit konnte die Veranstaltung so erfolgreich sein.
Am besagten Sonntag war die Polizei nicht nur präventiv unterwegs, sondern es lief auch die „Roadpol Speed Woche“. Verkehrsdienstkräfte führten mit Unterstützung der Polizeiwachen Hattingen und Ennepetal zwischen 09:00 Uhr und 17:00 Uhr Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet durch, unter anderem in Ennepetal (B483) und in Breckerfeld auf der Prioreier Straße. Sie wurden dabei auch von Kräften des Straßenverkehrsamtes unterstützt.
Bei fast 1500 kontrollierten Fahrzeugen wurden insgesamt 108 Verstöße festgestellt. Die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung an diesem Tag wurde bei einem 44-jährigen BMW-Fahrer aus Wuppertal festgestellt, der mit 105 km/h (abzüglich Toleranz) anstelle der erlaubten 70 km/h gemessen wurde. Ihn erwartet nun ein Bußgeldverfahren von mindestens 200 EUR plus Verfahrenskosten und 1 Punkt in Flensburg.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








