Am Dienstagnachmittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen. Mehrere Personen waren möglicherweise eingeklemmt, jedoch wurden vier Personen verletzt.
Ennepe-Ruhr-Kreis: Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB 43

Sprockhövel (ost)
Am Dienstagnachmittag kam es auf der BAB 43 in Richtung Wuppertal kurz vor dem Autobahnkreuz gegen 13:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen. Laut Notruf könnten mehrere Personen in den Unfallfahrzeugen eingeklemmt sein.
Deswegen wurden viele Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zur Autobahn gerufen. Aufgrund des erwarteten hohen organisatorischen Aufwands im Rettungsdienst waren der leitende Notarzt (LNA) und der Rettungsdienstführer im Ennepe-Ruhr-Kreis ebenfalls vor Ort.
Die anfängliche Meldung von eingeklemmten Personen wurde vor Ort jedoch nicht bestätigt. Dennoch wurden vier Personen verletzt; drei leicht und eine mittelschwer. Die letztere Person wurde mit einem Rettungswagen in eine Bochumer Maximalversorgungsklinik gebracht. Ein Rettungshubschrauber, der ebenfalls im Anflug war, musste nicht bis zur Unfallstelle fliegen.
Die Feuerwehr sorgte vor Ort für Brandschutz und streute ausgelaufene Betriebsstoffe mit Bindemittel ab. Die Hochvoltverbindung eines beteiligten Hybridfahrzeugs wurde von der Feuerwehr getrennt.
Gegen 14:30 Uhr wurde die Autobahnsperrung in Richtung Wuppertal aufgehoben und der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.
Auch gestern, am Montag, gab es einen Verkehrsunfall auf der Autobahn. Im Autobahnkreuz auf der Tangente von der BAB 43 zur BAB 46 verunfallten ebenfalls um die Mittagszeit drei Fahrzeuge. Aufgrund der anfänglich unklaren Unfallortangabe war auch die Feuerwehr Wuppertal im Einsatz. Eine Person wurde hier verletzt und vom Rettungsdienst behandelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








