Die Polizei in Hattingen musste feststellen, dass ein Verkehrszählgerät in einer 30-Zone zerstört wurde. Die Auswertung für präventive Zwecke ist nun nicht mehr möglich.
Ennepe-Ruhr-Kreis: Zerstörung von Verkehrszählgerät in Hattingen

Hattingen (ost)
Ein Verkehrszählgerät der Polizei wurde zerstört, das in einer 30-Zone an der Nierenhofer Straße an einem Verkehrsschild installiert war. Die Polizeikräfte wollten heute Morgen gegen 9:00 Uhr das Gerät zur Auswertung abholen. Es war dort zuvor mehrere Wochen lang aufgehängt. Bei der Überprüfung stellten sie fest, dass es offensichtlich vollständig zerstört worden war. Das Kunststoffgehäuse war gebrochen und die Elektronik erheblich beschädigt. Ob es durch einen Feuerwerkskörper zerstört wurde, wird derzeit im Rahmen der laufenden Ermittlungen untersucht. Dieses Gerät ist ein Verkehrszählgerät, das die vorbeifahrenden Fahrzeuge aller Art zählt und deren Geschwindigkeit dokumentiert. Es erfolgt keine personalisierte Identifizierung der einzelnen Fahrzeuge. Es werden keine Fotos gemacht. Das Gerät dient nicht zur nachträglichen Bestrafung einzelner Verkehrsteilnehmer. Die gesammelten Daten sind für spätere präventive Maßnahmen wie z.B. bauliche Veränderungen im Straßenverkehr von großer Bedeutung.
Bei den ersten Ermittlungen wurde festgestellt, dass in den sozialen Medien vor diesem Gerät gewarnt wird. Dort wird behauptet, dass dieses Gerät Fotos von Verkehrsteilnehmern macht, die später für Verstöße verwendet werden. Dies ist nicht der Fall. Natürlich führt die Polizei im Ennepe-Ruhr Kreis auch Geschwindigkeitskontrollen mit stationären Geräten durch. Dieses Gerät ist jedoch definitiv nicht dafür vorgesehen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in diesem konkreten Fall aufgenommen. Personen, die Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02324 91662200 bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








