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Ennepetal: Falscher Polizeibeamter erbeutet Bargeld

Ein Betrüger gab sich als Polizist aus und erbeutete einen hohen fünfstelligen Bargeldbetrag von einem Senior in Ennepetal. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise zur Tat.

Foto: Depositphotos

Ennepetal (ost)

Am 16. September gegen 18:35 Uhr wurde Bargeld und persönliche Gegenstände im hohen fünfstelligen Bereich von einem Betrüger erbeutet, der sich als Polizist ausgab. Der falsche Polizist rief einen älteren Mann in der Flurstraße an und behauptete, dass es Festnahmen gegeben habe, aber einige Täter noch auf der Flucht seien. Aus Sicherheitsgründen solle der Mann sein Bargeld und Wertgegenstände übergeben. Der Mann glaubte dem Betrüger und übergab ihm kurz darauf einen hohen Bargeldbetrag und persönliche Gegenstände an seiner Wohnadresse. Später stellte sich heraus, dass er Opfer eines Betrugs geworden war.

Es liegt eine Beschreibung des Täters vor, der das Geld abgeholt hat.

Er war männlich, etwa 40 Jahre alt, ca. 1,70 m groß, kräftig gebaut, kahlköpfig/kaum Haare, mitteleuropäisches Aussehen.

Er sprach akzentfrei Deutsch.

Es wurde auch angegeben, dass der Täter mit einem dunklen Kleinwagen, möglicherweise einem VW Golf, vom Tatort geflüchtet ist.

Die Kriminalpolizei hat mit den umfangreichen Ermittlungen begonnen. Wenn Sie Hinweise zur Tat oder verdächtige Beobachtungen haben, wenden Sie sich bitte an die Polizei unter der Telefonnummer: 0233391662100.

Außerdem betont die Polizei noch einmal deutlich: Weder die Polizei noch die Justiz werden Sie jemals um Geld oder Wertgegenstände bitten. Übergeben Sie diese niemals an Unbekannte oder hinterlegen Sie sie. Wenn ein Anrufer Geld oder Wertsachen von Ihnen verlangt, legen Sie sofort auf und besprechen Sie dies mit Familienmitgliedern oder anderen vertrauten Personen. Rufen Sie die Polizei an und erstatten Sie Anzeige.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 wurden 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 75 weiblichen Verdächtigen und 310 nicht-deutschen Verdächtigen verzeichnet. Trotz des Anstiegs der Mordfälle in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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