Ein 35-jähriger Beschuldigter wurde nach einem Einbruch in einen Keller in Ennepetal vorläufig festgenommen. Er führte Werkzeuge mit, hatte gestohlene Kennzeichen im Auto und war unter Drogeneinfluss ohne Fahrerlaubnis unterwegs.
Ennepetal: Festnahme nach Einbruch

Ennepetal (ost)
In den frühen Morgenstunden des 21.07.2026 ging auf der Polizeiwache des Ennepe-Ruhr-Kreises ein Notruf ein: Einbruch in Keller, Täter vor Ort. Daher begaben sich die Beamten gegen 03:25 Uhr zur Loher Straße in Ennepetal. Die 69-jährige Geschädigte gab an, dass sie laute Geräusche aus dem Keller hörte. Als sie nachschaute, floh der Verdächtige aus dem Haus, ließ sein Diebesgut fallen und flüchtete in einem roten Mazda. Dieser wurde während der Nahbereichsfahndung in der Straße „Am Waterkamp“ von einer Streifenwagenbesatzung entdeckt und gestoppt. Der 35-jährige Beschuldigte aus Hagen hatte verschiedene Werkzeuge bei sich. Außerdem wurden mehrere Kennzeichen im Auto gefunden. Der Mazda war zur Fahndung ausgeschrieben. Darüber hinaus fiel ein positiver Drogentest aus und der Hagener besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Daher wurde der 35-Jährige vorläufig festgenommen. Der Tatort wurde an die Kriminalwache übergeben und die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und der Anteil der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








