Eine falsche Schwiegertochter täuschte eine schwer kranke Ennepetalerin, um teure Medikamente zu erlangen. Die Polizei warnt vor solchen Betrugsversuchen und rät zur sofortigen Meldung.
Ennepetal: Hoher Geldbetrag übergeben

Ennepetal (ost)
Am 5. Mai gegen 10:00 Uhr gab sich eine unbekannte Frau als angebliche Schwiegertochter bei einer 83-jährigen Ennepetalerin aus. Sie behauptete, dass sie an einer seltenen Viruskrankheit leide und deshalb schwer krank in einem Krankenhaus in Bochum liege. Um teure Infusionen zu bezahlen, benötige sie dringend viel Geld. Ein unbekannter Mann würde das Geld an der Wohnanschrift in der Wilhelmshöher Straße in Ennepetal abholen. Diese Information versetzte die 83-jährige Frau in solch einen Schock, dass sie gegen 12:30 Uhr einen niedrigen fünfstelligen Geldbetrag an den Abholer übergab. Der Abholer wurde als etwa 1,65 m groß, stämmig und südländisch aussehend beschrieben. Er war dunkel gekleidet und flüchtete nach Erhalt des Geldes in Richtung Fuhrstraße.
Später stellte sich heraus, dass die Ennepetalerin Opfer eines Betrugs geworden war. Sie informierte sofort die Polizei.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und betont erneut: Weder Ärzte, Anwälte noch Polizeibeamte fordern am Telefon Geld oder Wertgegenstände für ihre Dienste. Dies ist immer ein Betrug. Wenn Sie solche Anrufe erhalten, legen Sie sofort auf und kontaktieren Sie die Polizei unter der 110 und gegebenenfalls die benannten Angehörigen, um zu bestätigen, dass kein Geld benötigt wird.
Quelle: Presseportal








