Eine 88-jährige Frau verliert einen mittleren fünfstelligen Geldbetrag durch einen falschen Anruf, bei dem sich jemand als Staatsanwaltschaft ausgibt. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Ennepetal: Schockanruf

Ennepetal (ost)
Ein älterer fünfstelliger Geldbetrag wurde von einer 88-jährigen Ennepetalerin durch einen sogenannten Schockanruf verloren. Ersten Erkenntnissen zufolge rief am 14.01.2026 gegen 14:40 Uhr eine Person die Ennepetalerin an und gab vor, von der Staatsanwaltschaft Gelsenkirchen zu sein. Es wurde behauptet, dass die Tochter der 88-jährigen in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt war, bei dem sogar jemand ums Leben kam. Um die Tochter freizulassen, wurde eine hohe Kaution gefordert. Gegen 16:30 Uhr übergab die Ennepetalerin den geforderten Geldbetrag an eine unbekannte weibliche Abholerin, die als jung und mit dunklen Haaren beschrieben wurde.
Nachträglich stellte sich heraus, dass sie Opfer des Betrugs durch „Schockanruf“ geworden war.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Personen, die Hinweise zum Vorfall geben können, werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 0233391662100 bei der Polizei zu melden.
In diesem Zusammenhang betont die Polizei noch einmal deutlich:
Weder die Polizei noch die Justiz werden Sie jemals um Geld oder Wertgegenstände bitten. Geben Sie diese niemals an Unbekannte weiter. Sollte ein Anrufer Geld oder Wertsachen von Ihnen verlangen, besprechen Sie dies sofort mit Familienmitgliedern oder anderen Vertrauten. Informieren Sie immer die Polizei.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 davon gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








