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Enschede: Gemeinsamer Schwerpunkteinsatz am Bahnhof Coesfeld

Die Bundespolizei führte mit Kreispolizeibehörde und Hauptzollamt einen Einsatz durch. Kontrollen ergaben Verstöße gegen Versicherungs- und Betäubungsmittelgesetz.

Foto: unsplash

Coesfeld (ost)

Zusammen mit der Polizeibehörde des Kreises Coesfeld und dem Hauptzollamt Münster führte die Bundespolizei am Montagnachmittag (9. März) einen Schwerpunkteinsatz am Bahnhof Coesfeld durch. Das Ziel war es, polizeiliche Maßnahmen zur Bekämpfung von Bahnpolizei- und grenzüberschreitenden Kriminalitätsformen umzusetzen.

Zwischen 15:00 und 20:00 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte insgesamt 72 Personen. Dabei entdeckten sie am Bahnhof Coesfeld bei einer 17-jährigen Jugendlichen einen E-Roller ohne gültige Versicherung. Gegen die deutsche Staatsbürgerin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.

Bei der Kontrolle eines 19-jährigen Mannes in einem Zug von Ahaus nach Coesfeld fanden die Einsatzkräfte eine beträchtliche Menge Betäubungsmittel in seiner Bauchtasche. Die Betäubungsmittel wurden beschlagnahmt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Auch ein lettischer Staatsbürger muss sich wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Bei einer Kontrolle wurde er mit einer kleinen Menge Cannabis erwischt. Da er angab, aus Enschede zu kommen, leiteten die Einsatzkräfte des Hauptzollamtes Münster ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln ein.

Die Bundespolizei wird auch weiterhin den Bahnhof Rheine im Auge behalten und weitere Schwerpunkteinsätze zusammen mit der Polizeibehörde des Kreises Coesfeld und dem Hauptzollamt Münster durchführen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen lag 2022 bei 56367 und stieg 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 2022 49610 männlich und 6757 weiblich, während es 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Drogenfällen mit 73917.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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