Ein betrunkener Autofahrer verursachte einen Unfall im Kreisverkehr Enscheder Straße / Buterland / Königstraße. Die vier Insassen flüchteten, konnten jedoch von der Polizei im Stadtgebiet gefunden werden.
Enschede: Verkehrsunfallflucht in Gronau

Gronau (ost)
Unfallort: Gronau, Kreisverkehr Enscheder Straße / Buterland / Königstraße;
Unfallzeit: 01.08.2026, 05.55 Uhr;
Ein lauter Knall weckte am frühen Samstagmorgen Anwohner im Bereich des Kreisverkehrs Enscheder Straße / Buterland / Königstraße. Ein 20-jähriger Fahrer aus Enschede war mit drei Passagieren auf der Enscheder Straße in Richtung Gronau unterwegs. Möglicherweise aufgrund von übermäßiger Geschwindigkeit in Verbindung mit Alkoholkonsum im Straßenverkehr verlor er die Kontrolle über sein Auto, überquerte die Kreisverkehrsinsel und landete auf einer Wiese. Aufgewühlte Erde, Trümmer von zwei Straßenlaternen und zwei Verkehrszeichen, Kratzer auf der Fahrbahn und dem Gehweg sowie ein beschädigter Gartenzaun zeigten deutlich die Fahrspur und -richtung an. Nachdem das Fahrzeug zum Stillstand gekommen war, stiegen alle vier Insassen aus dem schwarzen Mercedes AMG A 35 aus, bei dem alle Airbags ausgelöst worden waren, und flohen von der Unfallstelle. Polizeibeamte konnten die vier Insassen im Stadtgebiet finden und den Fahrer identifizieren, der zunächst keine Angaben zu seiner Beteiligung am Unfall machte. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe, um den Blutalkoholwert genau bestimmen zu können. Nach bisherigen Informationen blieben alle Mitfahrer unverletzt. Der Schaden am stark beschädigten Unfallfahrzeug wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt. Feuerwehr- und Stadtwerke Gronau-Mitarbeiter kümmerten sich um ausgelaufene Betriebsstoffe, die verschmutzte Fahrbahn sowie um die beschädigten Straßenlaternen und Verkehrszeichen. (mh)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








