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Ense: Verfolgungsfahrt endet nach Verkehrsunfall

Autofahrer entzieht sich Polizeikontrolle, flüchtet über mehrere Straßen und begeht Verkehrsunfall. Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss angetroffen.

Foto: Depositphotos

Ense/Arnsberg (ost)

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (22. Juli) hat ein Autofahrer in Ense einer Verkehrskontrolle entzogen. Die folgende Flucht führte über verschiedene Straßen in Ense und Arnsberg und endete nach einem Verkehrsunfall. Der Fahrer wurde kurz darauf gefunden.

Um 03:33 Uhr erhielt die Polizei Hinweise auf einen Vorfall in der Nähe eines Schnellrestaurants an der Werler Straße in Ense-Bremen. Dort soll es zu einem sexuellen Akt zwischen zwei Personen gekommen sein. Bei der Aufnahme des Sachverhalts sollte ein Auto überprüft werden. Der Fahrer ignorierte jedoch die Anhaltezeichen der Polizei und flüchtete.

Während der Verfolgungsfahrt beschleunigte der Fahrer sowohl inner- als auch außerorts erheblich, missachtete unter anderem eine rote Ampel und fuhr zeitweise mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Zudem fuhr er im Bereich der Neheimer Innenstadt durch die Fußgängerzone.

Kurze Zeit später wurde bei der Fahndung ein verunfalltes Auto im Bereich Moosfelder Ring/Moosfelder Höhe in Arnsberg entdeckt.

Der Fahrer hatte das Fahrzeug verlassen und war zunächst geflohen.

Durch die Fahndungsmaßnahmen wurde der Mann kurz darauf in der Wohnung eines Familienmitglieds gefunden.

Der 23-jährige Türke aus Holzwickede gestand, das Fahrzeug gefahren zu haben. Außerdem gab er an, vor der Fahrt Alkohol und Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Ein Atemalkoholtest war positiv. Auch ein Drogenvortest reagierte positiv auf Kokain und Amphetamin. Dem Mann wurden daraufhin Blutproben entnommen.

Das Handy des Fahrers und sein Auto wurden sichergestellt oder beschlagnahmt. Ob der Mann im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, wird weiter ermittelt.

Die Ermittlungen, unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, eines illegalen Autorennens, des Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinfluss sowie weiterer Verkehrsdelikte, dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, wovon 63.352 gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 57.879, wobei 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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