Die Polizei Bielefeld nahm drei Männer fest, die illegal mit Betäubungsmitteln handelten. Ein 46-Jähriger wurde in Untersuchungshaft genommen, während die Ermittlungen gegen die anderen beiden Beschuldigten weitergehen.
Erfolg bei Ermittlungen: U-Haft für Drogenhändler

Bielefeld (ost)
FR / Bielefeld / Baumheide – Am Dienstagnachmittag, 03.03.2026, wurden von der Polizei Bielefeld drei Männer vorläufig festgenommen, die verdächtigt werden, illegal mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Es wurden Betäubungsmittel in nicht geringer Menge sichergestellt.
Nach gründlichen Ermittlungen des Kriminalkommissariats 22, das für Rauschgiftkriminalität zuständig ist, fand gegen 17:00 Uhr ein größerer Polizeieinsatz im Bereich Rabenhof statt. Die Bielefelder Polizei wurde dabei von Einsatzkräften der Kreispolizeibehörden Herford und Lippe unterstützt. Der Hintergrund ist der Verdacht des illegalen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln.
Die Maßnahmen waren Teil eines laufenden Ermittlungsverfahrens, das sich gegen drei Bielefelder richtet: Ein 46-Jähriger mit kasachischer Staatsangehörigkeit, ein 44-Jähriger mit russischer Staatsangehörigkeit und ein 59-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit. Alle drei wurden angetroffen und ohne Widerstand vorläufig festgenommen.
Im Rahmen der Maßnahme wurden drei Wohnungen und ein Auto im Bereich Rabenhof durchsucht. In einer Wohnung wurden nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen Kokain und Heroin in einer nicht geringen Menge sowie ein vierstelliger Geldbetrag gefunden. Weitere Gutachten zu den gefundenen Drogen stehen noch aus.
Der 46-Jährige wurde am Mittwochnachmittag, 04.03.2026, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld dem zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Bielefeld vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des illegalen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln. Die beiden anderen Beschuldigten wurden nach ihrer vorläufigen Festnahme wieder freigelassen.
Die Ermittlungen, auch im Hinblick auf die beiden anderen Beschuldigten, dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023 gestiegen ist, blieb die Anzahl der Verdächtigen mit 56.367 im Jahr 2022 und 57.879 im Jahr 2023 relativ konstant. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








