In den vergangenen Tagen kam es zu mehreren Einbrüchen in Einfamilienhäusern im Kreisgebiet. Täter durchsuchten die Wohnräume nach Wertgegenständen und verursachten Schäden.
Erkrath: Einbrüche im Kreis Mettmann

KreisMettmann (ost)
In den letzten Tagen wurden folgende Einbrüche im Kreis Mettmann gemeldet:
Am Dienstagnachmittag, dem 17. Februar 2026, ereignete sich ein Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Hellerkampstraße in Langenberg. Zwischen 16:50 Uhr und 17:45 Uhr drangen bisher unbekannte Täter durch ein Kellerfenster in die Wohnräume des Opfers ein. Sie durchsuchten die Räume nach Wertgegenständen und entkamen dann durch ein weiteres Kellerfenster. Es entstand ein geschätzter Schaden von mehreren hundert Euro. Zum Zeitpunkt der Anzeige war nicht klar, ob etwas gestohlen wurde.
Hinweise werden von der Polizei in Velbert unter der Telefonnummer 02051 946-6110 jederzeit entgegengenommen. Im Verdachtsfall einer aktuellen Straftat wählen Sie die 110!
Am Dienstag, dem 17. Februar 2026, brachen bisher unbekannte Täter zwischen 10:50 Uhr und 14:30 Uhr gewaltsam in ein Einfamilienhaus in der Kesselströttchenstraße in Eggerscheidt ein. Laut den aktuellen Ermittlungen hoben die Einbrecher die Rollläden an der Balkontür hoch und beschädigten das Fensterglas. Sie brachen auch die Kellertür auf. Nach Wertgegenständen durchsuchten sie die Wohnräume und flüchteten dann unerkannt. Es entstand ein geschätzter Schaden von etwa 1.000 Euro. Zum Zeitpunkt der Anzeige war nicht klar, ob etwas gestohlen wurde.
Am Dienstagabend, dem 17. Februar 2026, versuchten bisher unbekannte Täter gegen 21 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Kalkstraße in Lintorf einzubrechen. Eine installierte Alarmanlage alarmierte den Sicherheitsdienst, der um 21:30 Uhr eintraf und ein beschädigtes Dachfenster feststellte. Die Polizei wurde informiert. Die Einbrecher hatten das Haus bereits verlassen, als die Einsatzkräfte eintrafen. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet. Es ist noch unklar, ob etwas gestohlen wurde. Der Schaden am Fenster wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.
Hinweise werden von der Polizei in Ratingen unter der Telefonnummer 02102 9981-6210 jederzeit entgegengenommen. Im Verdachtsfall einer aktuellen Straftat wählen Sie die 110!
Zwischen Freitagnachmittag, dem 13. Februar 2026, und Dienstagmorgen, dem 17. Februar 2026, brachen bisher unbekannte Täter in die Büroräume einer Grundschule in der Kalstertstraße in Hilden ein. Sie brachen ein Fenster auf und durchsuchten das Büro. Außerdem brachen sie gewaltsam eine Zwischentür auf, um einen weiteren Büroraum nach Wertgegenständen zu durchsuchen. Es entstand ein geschätzter Schaden von über 1.000 Euro. Zum Zeitpunkt der Anzeige war nicht klar, ob etwas gestohlen wurde.
Hinweise werden von der Polizei in Hilden unter der Telefonnummer 02103 898-6410 jederzeit entgegengenommen. Im Verdachtsfall einer aktuellen Straftat wählen Sie die 110!
Am Dienstagabend, dem 17. Februar 2026, brachen bisher unbekannte Täter eine Terrassentür eines Einfamilienhauses in der Gut Clefstraße in Hochdahl auf. Sie gelangten so in die als Büro genutzten Räumlichkeiten und durchsuchten diese nach Wertgegenständen. Laut den aktuellen Ermittlungen stahlen sie Bargeld und flüchteten dann unerkannt. Der Schaden an der Terrassentür wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.
Hinweise werden von der Polizei in Erkrath unter der Telefonnummer 02104 9480-6450 jederzeit entgegengenommen. Im Verdachtsfall einer aktuellen Straftat wählen Sie die 110!
Weitere Informationen zum Thema Wohnungseinbruch und Tipps, wie Sie sich effektiv vor Einbrechern schützen können, finden Sie auf der Website der Kreispolizeibehörde Mettmann unter folgendem Link:
https://mettmann.polizei.nrw/wohnungseinbruch
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbruchdiebstahl registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 auf 3.069 zurück. Davon waren 2.344 männlich, 445 weiblich und 1.196 nicht-deutsche Verdächtige. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








