In Erkrath wurde erneut die Glastür eines Linienbusses beworfen und zerstört. Die Polizei ermittelt nach insgesamt fünf solcher Taten.
Erkrath-Hochdahl: Bus erneut beschädigt, Polizei sucht nach Täterinnen oder Tätern

Erkrath (ost)
In Erkrath wurde am Montag (8. Juni 2026) erneut die Glastür eines Linienbusses während der Fahrt beworfen und dadurch zerstört. Seit April hat die Polizei insgesamt fünf solcher Vorfälle registriert.
Der Vorfall ereignete sich wie folgt:
Um 19:05 Uhr fuhr der Fahrer des Linienbusses 780 die Sandheider Straße in Richtung Kemperdick entlang. Als er die Hausnummer 78 passierte, hörte er plötzlich ein lautes Geräusch aus dem hinteren Teil des Busses – und stellte fest, dass die hintere Eingangstür beworfen und zerstört worden war.
Der Busfahrer alarmierte die Polizei, die nach möglichen Tätern im Umfeld suchte, jedoch keine verdächtigen Personen fand.
Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt, aber es entstand ein Sachschaden in Höhe von einigen Hundert Euro.
Der Vorfall am Montagabend war bereits der fünfte dieser Art in Hochdahl. Die Polizei registrierte erstmals eine eingeworfene Bustür am 1. April 2026. Weitere Vorfälle ereigneten sich am 11. und 15. April sowie am 6. Juni 2026. Eine Liste der Pressemitteilungen zu diesen Vorfällen ist am Ende dieser Pressemitteilung verfügbar.
Das Verkehrskommissariat Süd der Kreispolizeibehörde Mettmann hat Ermittlungen zu dieser Serie von Vorfällen eingeleitet und zusammengeführt. Bisher gibt es keine konkreten Hinweise auf Verdächtige, daher bittet die Polizei um Hinweise.
Die Polizei fragt:
Wer hat möglicherweise eine der Taten beobachtet oder kennt die Täter? Hinweise nimmt die Polizei in Erkrath unter der Rufnummer 02104 9480-6450 entgegen.
Übersicht über bisher veröffentlichte Pressemitteilungen zu der Serie von Vorfällen:
Pressemitteilung zum Vorfall vom 11. April 2026: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/6254324
Pressemitteilung zum Vorfall vom 15. April 2026: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/6256604
Pressemitteilung zum Vorfall vom 6. Juni 2026: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/6289312
Zum Vorfall vom 1. April 2026 wurde keine Pressemitteilung veröffentlicht, da zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme nicht klar war, wie der Schaden an der Glastür des Busses entstanden war. Der Busfahrer entdeckte den Schaden erst am Ende seiner Fahrt. Die Polizei geht jedoch derzeit davon aus, dass auch dieser Schaden Teil der Serie ist. Glücklicherweise wurde bisher niemand verletzt – der entstandene Schaden wird jedoch auf eine vierstellige Summe geschätzt.
Die Polizei ermittelt wegen des Vorwurfs des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, davon wurden 357 aufgeklärt. Es gab 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








