In den vergangenen Tagen registrierte die Polizei mehrere Einbrüche im Kreis Mettmann. Von Ratingen bis Erkrath – Täter flüchtig.
Erkrath-Hochdahl: Einbrüche im Kreis Mettmann

Ratingen / Mettmann / Erkrath (ost)
In den letzten Tagen wurden die folgenden Einbrüche im Kreis Mettmann von der Polizei registriert:
Am Freitag, den 5. Juni 2026, ereignete sich ein Einbruch in eine Wohnung am Betramsweg in Ratingen-Tiefenbroich. Zwischen 16:00 Uhr und 17:30 Uhr drangen bisher unbekannte Täter gewaltsam durch die Terrassentür in die Wohnräume ein. Sie durchsuchten die Räume nach Wertsachen und entkamen unerkannt. Zwei Männer, die etwa 30 Jahre alt waren, südländisch aussahen und dunkel gekleidet waren, wurden in der Nähe des Tatorts gesehen. Sie sollen Zeitungen ausgeliefert haben. Ob sie mit der Tat in Verbindung stehen, wird derzeit weiter ermittelt.
Die Polizei in Ratingen nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 02102 9981-6210 jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall einer aktuellen Tat wählen Sie die 110!
Am Samstag, den 6. Juni 2026, wurde in ein Einfamilienhaus in der Bachstraße in Mettmann eingebrochen. Nachdem die Bewohner das Haus um 9:45 Uhr verlassen hatten, drangen bisher unbekannte Täter gewaltsam durch die Terrassentür in die Wohnräume ein. Sie durchsuchten die Räume nach Wertgegenständen. Als die Bewohner gegen 11 Uhr zurückkehrten, hörten sie Stimmen aus dem hinteren Gartenbereich. Sie entdeckten den Einbruch und informierten die Polizei. Trotz einer sofortigen Fahndung konnten die flüchtigen Einbrecher in der Umgebung nicht gefunden werden.
Hinweise nimmt die Polizei in Mettmann unter der Telefonnummer 02104 982-6250 jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall einer aktuellen Tat wählen Sie die 110!
In der Nacht zum Freitag, den 5. Juni 2026, wurde versucht, in eine Werkstatt an der Bessemerstraße in Erkrath-Hochdahl einzubrechen. Gegen 1 Uhr versuchten bisher unbekannte Täter gewaltsam ein Fenster im Erdgeschoss aufzubrechen, was jedoch scheiterte. Ein Bewegungsalarm wurde ausgelöst und die Einbrecher flüchteten unerkannt. Das Fenster wurde beschädigt, aber keine Wertgegenstände wurden gestohlen.
In der Nacht zum Sonntag, den 7. Juni 2026, wurde in einen Büroraum einer Seniorenwohnanlage an der Düsseldorfer Straße in Erkrath eingebrochen. Gegen 1 Uhr hörte ein Mitarbeiter verdächtige Geräusche aus dem Büro und entdeckte drei Männer, die sich gewaltsam Zugang zum Sekretariat verschafft hatten. Die Männer flüchteten mit ihrer Beute durch eine Notausgangstür auf den Mitarbeiterparkplatz und entkamen unerkannt.
Trotz einer sofortigen Fahndung der alarmierten Polizei konnten die Männer in der Umgebung nicht mehr gefunden werden.
Die Männer im Alter von etwa 30 bis 45 Jahren können wie folgt beschrieben werden: 1. Person:
2. Person:
3. Person:
Hinweise nimmt die Polizei in Erkrath unter der Telefonnummer 02104 9480-6450 jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall einer aktuellen Tat wählen Sie die 110!
Weitere Informationen zum Thema Wohnungseinbruch und Tipps, wie Sie sich effektiv vor Einbrechern schützen können, finden Sie auf der Website der Kreispolizeibehörde Mettmann unter folgendem Link:
https://mettmann.polizei.nrw/wohnungseinbruch
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland mit den meisten registrierten Einbruchsfällen im Jahr 2023 – 27.061 in Nordrhein-Westfalen – zeigt sich, dass diese Region besonders betroffen ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








