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Erkrath-Hochdahl: Verkehrsunfallfluchten im Kreis Mettmann

In den vergangenen Tagen ereigneten sich mehrere Verkehrsunfallfluchten im Kreis Mettmann, bei denen die Verursacher sich von der Unfallörtlichkeit entfernten, ohne sich um eine Schadensregulierung zu bemühen.

Symbolbild: Die Polizei ermittelt wegen einer Verkehrsunfallflucht.
Foto: Presseportal.de

Haan / Erkrath / Langenfeld (ost)

In den letzten Tagen hat die Polizei im Kreis Mettmann folgende Verkehrsunfallfluchten verzeichnet:

Am Dienstag, den 2. Juni 2026, wurde auf der Bachstraße in Haan ein Fiat 500 auf dem Parkplatz eines örtlichen Kindergartens beschädigt. Die Fahrerin des grauen Kleinwagens hatte ihr Fahrzeug gegen 7:20 Uhr abgestellt. Als sie um 17:20 Uhr zurückkehrte, entdeckte sie einen frischen Schaden am linken vorderen Radkasten. Der Verursacher hatte die Unfallstelle verlassen, ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehrere hundert Euro.

Die Polizei in Haan nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 02129 9328-6480 jederzeit entgegen.

Am Freitag, den 5. Juni 2026, gegen 9 Uhr, parkte der Fahrer eines XPENG G6 mit Frankfurter Kennzeichen sein Auto in einer Parkbucht in der Trills Straße, Hausnummer 18 in Erkrath-Hochdahl. Als er um 14:45 Uhr zurückkehrte, bemerkte er einen frischen Lackkratzer am hinteren linken Kotflügel. Der Verursacher hatte die Unfallstelle verlassen, ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehrere hundert Euro.

Von Freitagabend, den 5. Juni 2026, bis Samstagmorgen, den 6. Juni 2026, wurde eine Grundstücksmauer in der Schillerstraße beschädigt. Ein Auto fuhr zwischen 18 Uhr und 10:30 Uhr so stark gegen die Mauer, dass Steine herausbrachen. Der Fahrer verließ die Unfallstelle, ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 1.000 Euro.

Hinweise nimmt die Polizei in Erkrath unter der Telefonnummer 02104 9480-6450 jederzeit entgegen.

Am Freitagmittag, den 5. Juni 2026, kam es auf der Turnerstraße in Langenfeld zu einer Kollision zwischen einem E-Scooter-Fahrer und einer Pedelec-Fahrerin, bei der die Frau verletzt wurde.

Um 12:20 Uhr kollidierte ein etwa 15-jähriger Jugendlicher auf einem E-Scooter aus Richtung Konrad Adenauer Gymnasium kommend mit dem Pedelec einer 58-jährigen Frau, die zu Fall kam und sich leicht verletzte. Der Jugendliche half der Frau zunächst, verließ dann aber die Unfallstelle, ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern.

Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld unter der Telefonnummer 02173 288-6310 jederzeit entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% der Gesamtzahl ausmacht. Von den Verkehrsunfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesopfer, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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