Ein 86-jähriger Mann wurde Opfer eines Betrugs, als ein vermeintlicher Mitarbeiter von Microsoft Zugriff auf seinen Laptop erlangte und einen niedrigen vierstelligen Betrag erbeutete.
Erkrath: Online-Betrug an 86-Jährigem durch falsche Microsoft-Mitarbeiter

Erkrath (ost)
Am Mittwoch, dem 28. Januar 2026, wurde ein 86-jähriger Mann Opfer eines Online-Betrugs. Ein angeblicher Angestellter von Microsoft erlangte Zugriff auf den Laptop des Erkrathers und stahl einen Betrag im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Polizei führt Ermittlungen durch und warnt vor dieser Betrugsmasche.
So ereignete sich der Vorfall nach den neuesten Erkenntnissen:
Um 17 Uhr erschien eine Benachrichtigung auf dem Laptop des älteren Herrn, in der stand, dass er den Microsoft-Support kontaktieren solle. Der Erkrather wählte die angegebene Nummer und sprach mit einem vermeintlichen Mitarbeiter von Microsoft. Der Betrüger forderte den 86-Jährigen auf, ihm die Zugangsdaten für das Online-Banking zu geben und erhielt unbefugten Zugriff auf das Konto des Mannes. Er überwies insgesamt einen niedrigen vierstelligen Betrag auf ein fremdes Konto.
Nachdem der Senior den Betrug bemerkte, setzte er sich mit seiner Bank in Verbindung, die weitere Überweisungen an den Betrüger stoppen konnte. Der Erkrather erstattete auch folgerichtig Anzeige. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und warnt vor dieser Betrugsmasche.
Die Polizei gibt den Rat:
Seien Sie misstrauisch, wenn Sie telefonisch oder online nach sensiblen Daten gefragt werden, und besprechen Sie dies mit Familienmitgliedern oder Freunden. Informieren Sie im Zweifelsfall die Polizei und lassen Sie sich beraten. Wenn Sie Opfer eines Betrugs geworden sind, erstatten Sie auf jeden Fall Anzeige.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 29.667 Fälle von Cyberkriminalität registriert, wobei 7.667 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 6.623 Verdächtige, darunter 4.478 Männer, 2.145 Frauen und 2.072 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 21.181, wobei 8.126 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 7.062 Verdächtige, darunter 4.726 Männer, 2.336 Frauen und 2.159 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22.125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








