Ein 85-jähriger Senior wurde in Erkrath von einem Einbrecher überfallen und im eigenen Haus eingesperrt. Die Polizei ermittelt und sucht nach Hinweisen.
Erkrath: Senior von Einbrecher in Keller eingesperrt

Erkrath (ost)
Am Mittwoch (16. September 2026) wurde ein 85-jähriger Senior in Erkrath in seinem eigenen Haus von einem Einbrecher überfallen und beraubt. Die Polizei führt Ermittlungen durch und bittet um Hinweise.
Der Vorfall ereignete sich wie folgt:
Nach den aktuellen Ermittlungen hat sich zwischen 10:45 Uhr und 12:40 Uhr ein Einbrecher gewaltsam Zutritt zum Haus des Seniors in der Gerberstraße verschafft. Als der Bewohner, 85 Jahre alt, von seinen Besorgungen in der Stadt nach Hause kam, überraschte er den Einbrecher in seinem Wohnzimmer.
Der Täter, der eine Sturmhaube trug, bedrohte den 85-Jährigen mit einem Messer und sperrte ihn im Keller des Hauses ein. Danach flüchtete der Täter unerkannt.
Der Senior versuchte durch Klopfgeräusche auf seine Situation aufmerksam zu machen. Etwa eine Stunde später hörte eine Nachbarin das Klopfen aus dem Keller und alarmierte die Polizei. Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und konnten den Mann befreien.
Der Senior wurde bei dem Überfall glücklicherweise nicht verletzt.
Er gab folgende Beschreibung des Täters ab:
Was genau der Einbrecher gestohlen hat, wird derzeit noch ermittelt.
Die Polizei fragt:
Wer hat am Mittwoch zur genannten Zeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Gerberstraße beobachtet oder kann die Ermittlungen der Kriminalpolizei mit weiteren Hinweisen unterstützen?
Hinweise nimmt die Polizei in Erkrath unter der Rufnummer 02104 9480-6450 jederzeit entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsrate in Nordrhein-Westfalen stieg zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, wobei 3.385 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 2.789, wovon 2.344 männlich und 445 weiblich waren. 1.196 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Einbrüche auf 27.061, wobei 3.616 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 3.069, wovon 2.614 männlich und 455 weiblich waren. 1.451 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








