Ein Streifenwagen in Erkrath verunfallt, nachdem er mit einer betrunkene Autofahrerin kollidierte. Der Wagen war nicht mehr fahrbereit, aber die Insassen blieben unverletzt.
Erkrath: Streifenwagen beschädigt bei Unfall auf Einsatzfahrt

Erkrath (ost)
Am Donnerstag (21. Mai 2026) ereignete sich in Erkrath ein Verkehrsunfall mit einem Streifenwagen während einer Einsatzfahrt.
Nach den aktuellen Informationen war folgender Vorfall passiert:
Um 18:25 Uhr beobachteten Zeugen an der Straße „Heide“ eine offensichtlich stark betrunkene Autofahrerin. Daraufhin wurde die Polizei alarmiert, die einen Streifenwagen zur Einsatzstelle schickte.
Während der Einsatzfahrt zur Heide kam es zu dem Unfall mit dem Streifenwagen, der mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs war. Beim Abbiegen von der Mettmanner Straße auf die Metzkausener Straße geriet das Fahrzeug nach den aktuellen Ermittlungen von der Fahrbahn ab. Dabei stieß es mit dem rechten Vorderrad gegen einen Bordstein, wodurch die Airbags auslösten.
Der Streifenwagen wurde bei dem Unfall erheblich beschädigt. Der Mercedes Vito war danach nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich zwei Polizeibeamte und ein 16-jähriger Fachoberschüler der Polizei NRW im Streifenwagen. Die Polizisten blieben unverletzt, während der 16-Jährige vorsorglich zur Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht wurde. Er konnte jedoch noch am selben Abend entlassen werden.
Der Besatzung eines anderen Streifenwagens der Polizei gelang es unterdessen, die betrunkene Autofahrerin kurz darauf zu stellen. Es handelte sich um eine 54-jährige Frau aus Düsseldorf. Sie zeigte Anzeichen von Alkoholeinfluss, verweigerte jedoch einen Atemalkoholtest. Zur weiteren Beweissicherung musste sie zur Wache gebracht werden, wo ihr eine ärztliche Blutprobe entnommen wurde. Gegen die Frau wurde ein Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle verzeichnet (1,08%). 450 Menschen wurden getötet, 11.172 schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








