Die Polizei registrierte mehrere Unfälle: Eine 14-Jährige wurde von einem E-Scooter-Fahrer angefahren. Ein geparkter Audi und ein Hyundai wurden beschädigt.
Erkrath: Verkehrsunfallfluchten im Kreis Mettmann

Erkrath / Langenfeld (ost)
In den letzten Tagen wurden im Kreis Mettmann folgende Verkehrsunfallfluchten von der Polizei registriert:
Am Mittwoch, dem 8. Juli 2026, wurde eine 14-jährige Person von einem E-Scooter-Fahrer angefahren und verletzt. Gegen 11:45 Uhr befand sich die 14-Jährige an der Haltestelle „Stadthalle Erkrath“ an der Neanderstraße, als der Fahrer eines E-Scooters an ihr vorbeifuhr. Er berührte das Mädchen, das daraufhin fiel und verletzt wurde. Ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern, entfernte sich der unbekannte Fahrer, der nicht näher beschrieben werden kann, vom Unfallort.
Hinweise werden von der Polizei in Erkrath unter der Telefonnummer 02104 9480-6450 jederzeit entgegengenommen.
Am Mittwoch, dem 8. Juli 2026, wurde in Langenfeld-Richrath ein geparkter Audi beschädigt. Die Fahrzeugführerin hatte ihr Auto gegen Mitternacht in der Kirschstraße in Höhe der Nummer 12 am Straßenrand abgestellt. Als sie um 15:25 Uhr zurückkehrte, bemerkte sie einen neuen Unfallschaden. Die Fahrertür, die zum Gehweg zeigte, wies Kratzer und eine Delle auf, außerdem war der Außenspiegel beschädigt. Der Unfallverursacher oder die Unfallverursacherin hatte sich ohne Schadensregulierung vom Unfallort entfernt.
In der Nacht zum Freitag, dem 10. Juli 2026, wurde in Langenfeld-Richrath ein geparkter grauer Hyundai Tucson beschädigt. Der Sohn des Fahrzeughalters hörte gegen 2 Uhr einen dumpfen Knall vor dem Haus in der Anschrift Am Markt 2. Aus dem Fenster sah er, wie ein schlanker, blonder Mann in einem grauen T-Shirt, einer blauen Jeans und Turnschuhen mit seinem dunklen Mountainbike hinter dem beschädigten Auto stand. Der etwa 1,70 m große Mann soll sich dann, scheinbar unverletzt, vom Unfallort entfernt haben.
Hinweise werden von der Polizei in Langenfeld unter der Telefonnummer 02173 288-6310 jederzeit entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








