In den vergangenen Tagen ereigneten sich mehrere Verkehrsunfallfluchten im Kreis Mettmann, bei denen die Verursacher sich unerlaubt entfernten.
Erkrath: Verkehrsunfallfluchten im Kreis Mettmann

Erkrath / Langenfeld (ost)
In den letzten Tagen hat die Polizei im Kreis Mettmann folgende Verkehrsunfallfluchten verzeichnet:
Am Montagabend, dem 20. Juli 2026, kam es auf dem S-Bahnhof-Parkplatz am Höhenweg in Erkrath zu einem Unfall mit einem grauen Citroën Xsara Picasso. Gegen 23 Uhr hörte ein aufmerksamer Zeuge einen lauten Knall, der vom Parkplatz kam. Die Polizei wurde alarmiert und fand den verlassenen Citroën vor, der zuvor eine Grünfläche, einen Randstein und ein Verkehrszeichen überfahren und beschädigt hatte. Der Unfallverursacher hatte sich entfernt, ohne den Schaden zu melden. Die Polizei ermittelt und schätzt den Schaden auf eine mittlere vierstellige Summe.
Am Montagmorgen, dem 20. Juli 2026, wurde der Polizei eine beschädigte Leitplanke an der Metzkausener Straße in Erkrath gemeldet. Ein unbekannter Fahrer stieß im Kurvenbereich in Höhe der Mettmanner Straße in Richtung Mettmann gegen die Planke und fuhr davon, ohne den Schaden zu melden. Anhand von Fahrzeugteilen am Unfallort geht die Polizei davon aus, dass es sich um ein silbernes Fahrzeug handelte. Der Schaden an der Leitplanke wird auf eine niedrige vierstellige Summe geschätzt.
Hinweise werden von der Polizei in Erkrath unter der Telefonnummer 02104 9480-6450 jederzeit entgegengenommen.
Am Freitag, dem 17. Juli 2026, wurde auf dem Parkplatz der Sparkasse an der Solinger Straße in Langenfeld ein grauer Mercedes C-Klasse beschädigt. Der Fahrer parkte sein Auto um 10:45 Uhr auf dem Parkplatz. Als er um 12:45 Uhr zurückkehrte, entdeckte er einen frischen Schaden an der vorderen Stoßstange. Der Unfallverursacher hatte sich entfernt, ohne den Schaden zu melden. Die Polizei schätzt den Schaden auf eine hohe dreistellige Summe.
Hinweise werden von der Polizei in Langenfeld unter der Telefonnummer 02173 288-6310 jederzeit entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 3.764 Fällen, also 0,59%, verzeichnet. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In Bezug auf die Ortslage ereigneten sich 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








