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Erlangen: Betrüger versuchen Geld zu erlangen

Unbekannte kontaktierten einen Bielefelder über Messaging-Dienst und baten um Geld. Polizei warnt vor Phishing und empfiehlt persönliche Klärung.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

HC/ Bielefeld- Stadtgebiet- Unbekannte haben einen Bielefelder über einen Messaging-Dienst kontaktiert, indem sie die Nummer eines Freundes benutzten und um eine Geldüberweisung baten.

Ein 21-jähriger Bielefelder erschien am Mittwoch, 10.06.2026, gemeinsam mit einem Freund im gleichen Alter bei der Polizei und erstattete Anzeige. Um etwa 16:40 Uhr erhielt er eine Nachricht über einen Messaging-Dienst von diesem Freund, in der er gebeten wurde, einen hohen dreistelligen Geldbetrag auf ein bestimmtes Konto zu überweisen. Der Bielefelder reagierte angemessen und überwies kein Geld. Er wartete auf ein Treffen mit seinem Freund und sprach ihn direkt darauf an. Der Freund bestätigte den Verdacht des Bielefelders, dass er diese Nachricht nicht gesendet hatte. Der Freund warnte dann seine anderen Kontakte davor, bei Geldforderungen nicht zu überweisen. Seine Schwester teilte ihm mit, dass sie auch eine Nachricht mit der Bitte um Geldüberweisung erhalten hatte, der sie nicht nachgekommen war.

Offenbar hatten die Täter Zugriff auf das Messaging-Konto des Mannes durch „Phishing“ bekommen und es dann genutzt, um seinen Kontakten Nachrichten mit der Aufforderung zur Geldüberweisung zu senden.

Die Polizei erinnert:

Reagieren Sie auf keinen Fall auf Geldforderungen über einen Messaging-Dienst! Rufen Sie die Person, die danach fragt, an und klären Sie den Sachverhalt persönlich!

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der gemeldeten Fälle von 29667 im Jahr 2022 auf 21181 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 7667 auf 8126 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6623 auf 7062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 4478 auf 4726 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2145 auf 2336 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 2072 auf 2159. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit insgesamt 22125 gemeldeten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

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