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Erwitte/Geseke: Polizeihund stellt flüchtigen Ladendieb

Ein Diensthund der Polizei hat am Samstagnachmittag in einem Maisfeld in Geseke einen mutmaßlichen Ladendieb gestellt. Ein Mitarbeiter eines Discounters beobachtete einen verdächtigen Mann, der gefüllten Einkaufswagen in Richtung Kasse schob.

Foto: Depositphotos

Erwitte/Geseke (ost)

Am Samstagnachmittag (19. September) hat ein Polizeihund in einem Maisfeld in Geseke einen vermeintlichen Ladendieb aufgespürt.

Ein Angestellter eines Discounters im Wemberweg in Erwitte sah gegen 15:20 Uhr einen verdächtigen Mann im Laden, der einen vollen Einkaufswagen zur Kasse schob. Als der Mann den Angestellten bemerkte, ließ er den Einkaufswagen stehen und verließ das Geschäft.

Der Angestellte folgte ihm zu Fuß und sah dann, wie er am Hellweg in ein geparktes Auto stieg, in dem ein anderer Mann saß. Nachdem die beiden Männer weggefahren waren, setzte der Angestellte sich in sein Auto, nahm die Verfolgung auf und alarmierte gleichzeitig die Polizei.

Ein Polizeiwagen übernahm die Verfolgung, verlor jedoch das Fluchtfahrzeug im Bereich Störmede aus den Augen. Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung fanden Beamte das Auto in der Straße “Rauher Berg”. Die beiden Insassen waren zunächst verschwunden.

Kurz darauf kehrte einer der Männer, ein 34-jähriger Rumäne aus Schöningen (Niedersachsen), zum Auto zurück und ließ sich widerstandslos festnehmen. Bei der Suche nach dem anderen Mann wurden auch ein Polizeihubschrauber und ein Polizeihund eingesetzt. Mit Erfolg: Der Diensthund stellte einen 27-jährigen Rumänen in einem nahegelegenen Maisfeld, nachdem er auf der Wärmebildkamera des Hubschraubers entdeckt worden war. Der Tatverdächtige wurde leicht verletzt und vorläufig festgenommen. Im Fluchtfahrzeug wurden große Mengen vermeintliches Diebesgut gefunden, darunter mehr als 80 Packungen Kaffee und weitere Lebensmittel.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Tatverdächtigen freigelassen. Die Ermittlungen, auch zur Herkunft des gestohlenen Guts, dauern an.

Quelle: Presseportal

nf24