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Erwitte: Verkehrskontrollen in Lippstadt

Polizei führt Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung von Hauptunfallursachen durch – 77 Verkehrsverstöße festgestellt.

Foto: Depositphotos

Lippstadt (ost)

Am Freitag, dem 06.03.2026, haben Einsatzkräfte der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz im Wachbereich der Polizeiwache Lippstadt einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung von Hauptunfallursachen im Straßenverkehr durchgeführt.

Die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten waren sowohl in zivil als auch in Uniform unterwegs.

Zuerst führten die eingesetzten Kräfte an verschiedenen Stellen außerhalb der Stadt – darunter auf der Garfelner Straße, der Hörster Straße und der Ostlandstraße – Geschwindigkeitsmessungen durch. Insgesamt wurden 38 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Zusätzlich wurden im Stadtgebiet auf der Mastholter Straße weitere sieben Geschwindigkeitsverstöße registriert.

Während der Kontrollmaßnahmen ahndeten die Beamten auch andere Verkehrsverstöße, insbesondere Vorfahrtsverletzungen. Es wurden keine schwerwiegenden Geschwindigkeitsüberschreitungen während der Messungen festgestellt.

Zusätzlich richteten die Einsatzkräfte eine Kontrollstelle auf dem Autobahnzubringer zur A44 kurz vor Erwitte ein. Bei der Überprüfung eines Autofahrers stellten die Beamten Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln fest. Ein freiwilliger Drogentest reagierte positiv auf Cannabis und Amphetamin. Bei der folgenden Durchsuchung des Fahrzeugs wurde auch eine geringe Menge Amphetamin gefunden.

Ein weiteres Auto wurde kontrolliert, nachdem es den Autobahnzubringer mit einer Geschwindigkeit von 130 km/h bei erlaubten 100 km/h befahren hatte. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Auch bei dieser Person gab es Hinweise auf möglichen Drogenkonsum.

Beiden Fahrern wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.

Insgesamt stellten die Einsatzkräfte während des Schwerpunkteinsatzes 77 Verkehrsverstöße fest. Darunter waren unter anderem 40 Geschwindigkeitsüberschreitungen außerhalb geschlossener Ortschaften (davon sechs im Bußgeldbereich), sieben Geschwindigkeitsverstöße innerhalb geschlossener Ortschaften, 17 Vorfahrtsverstöße, drei Verstöße gegen die Gurtpflicht – darunter ein Verstoß bei der Sicherung eines Kindes – sowie ein Handyverstoß.

Zusätzlich wurden zwei Verstöße im Bereich der Ladungssicherung, ein Verstoß durch das Befahren einer Fußgängerzone mit einem Elektrokleinstfahrzeug sowie vier weitere Verkehrsverstöße festgestellt.

Außerdem wurden Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln sowie wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln (Amphetamin) erstattet.

Während der Kontrollen führten die eingesetzten Kräfte mit den betroffenen Verkehrsteilnehmern verkehrspädagogische Gespräche. Ziel dieser Gespräche war es, auf das Fehlverhalten hinzuweisen und das Bewusstsein für die Gefahren im Straßenverkehr zu schärfen. In den meisten Fällen zeigten sich die Betroffenen einsichtig.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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