Am Mittwochabend kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person schwer- und zwei weitere Personen leicht verletzt wurden.
Eschweiler: Verkehrsunfall nach Überholmanöver

Eschweiler (ost)
Am Abend des Mittwochs (07.01.2026) ereignete sich ein Verkehrsunfall an der Kreuzung Jülicher Straße und Peter-Paul-Straße, bei dem eine Person schwer und zwei weitere Personen leicht verletzt wurden.
Um 20:20 Uhr wurden die Feuerwehrleitstelle und die Polizei über einen Verkehrsunfall informiert, bei dem eine Person angeblich reanimiert werden musste. Bei der Ankunft der ersten Rettungskräfte stellte sich jedoch heraus, dass keine Reanimation erforderlich war, sondern nur eine Erstversorgung durch Passanten erfolgte.
Es wird berichtet, dass ein Autofahrer die Kochsgase entlangfuhr und zwei vor ihm fahrende Autos vor der Kreuzung überholte. Dabei kollidierte er mit einem entgegenkommenden Auto, rutschte dann auf den Bürgersteig und stieß mit einem Fußgänger zusammen.
Der Fußgänger wurde schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt, während die beiden Insassen des Unfallautos nur leichte Verletzungen erlitten – alle Verletzten wurden in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.
Das Auto des Unfallverursachers und sein Führerschein wurden eingezogen.
Die Unfallstelle war für etwa zwei Stunden für die Unfallaufnahme gesperrt.
Die weiteren Ermittlungen werden nun im Rahmen eines Strafverfahrens durch das Verkehrskommissariat durchgeführt. (sc)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil mit 556.792 Fällen aus (87,36%). Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








