Ein Autofahrer mit 2,03 Promille Atemalkoholwert stand quer auf der Hauptstraße in Eslohe. Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Alkohol am Steuer.
Eslohe: Alkoholisierter Autofahrer auf Hauptstraße gefunden

Eslohe (ost)
In der Nacht zum Donnerstag, dem 27.08.2026, trafen Polizeibeamte in Eslohe auf einen stark alkoholisierten Autofahrer. Sein Fahrzeug blockierte die Hauptstraße. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,03 Milligramm Alkohol pro Liter Atemluft. Dies entspricht rechnerisch einer Blutalkoholkonzentration von über vier Promille.
Um 03:25 Uhr fuhr eine Zeugin in Richtung Bremke, als sie den quer stehenden Wagen auf der Straße bemerkte. Im Fahrersitz saß ein Mann, der alleine im Auto war. Da die Zeugin ihn kaum verstehen konnte, alarmierte sie die Polizei.
Als die Beamten eintrafen, saß der Mann, ein 42-jähriger Esloher, immer noch am Steuer und hielt den Autoschlüssel. Der Motor des Wagens war noch warm. Zudem fanden die Einsatzkräfte unterhalb des Lenkrads eine kleine Wodkaflasche. Es besteht der Verdacht, dass der Mann das Fahrzeug zuvor stark betrunken gefahren hatte. Die Untersuchungen laufen noch.
Ein Arzt entnahm dem Beschuldigten in der Polizeiwache Meschede Blutproben. Die Analyse soll die genaue Blutalkoholkonzentration bestimmen. Der Führerschein wurde beschlagnahmt. Der Mann bleibt in Polizeigewahrsam, bis er ausgenüchtert ist. Die Einsatzkräfte schoben das Auto an den Straßenrand, um weitere Verkehrsbehinderungen zu vermeiden.
Alkohol und Verkehr
Ein Blutalkoholwert von über vier Promille kann lebensgefährlich sein. Unabhängig von gesetzlichen Grenzwerten gilt: Wer trinkt, fährt nicht. Schon geringe Mengen beeinträchtigen die Wahrnehmung, Reaktion und Urteilsvermögen.
Die Polizei empfiehlt:
Klären Sie vor dem ersten Drink, wie Sie sicher nach Hause kommen. Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel, ein Taxi oder lassen Sie sich von einer nüchternen Person fahren. Steigen Sie nie zu einem betrunkenen Fahrer ins Auto. Hindern Sie offensichtlich betrunkene Personen daran, sich ans Steuer zu setzen. Rufen Sie die Polizei über den Notruf 110, wenn eine betrunkene Person fährt oder eine unmittelbare Gefahr für andere besteht.
Das aufmerksame Verhalten der Zeugin hat möglicherweise Schlimmeres verhindert. Wer verdächtige Beobachtungen macht, sollte nicht zögern, die Polizei zu informieren.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 63352 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367, wobei 49610 männlich und 6757 weiblich waren. 16655 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 73917, wobei 65532 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 57879, darunter 51099 Männer und 6780 Frauen. 18722 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








