Ein 18-Jähriger versucht vor der Polizei in Espelkamp zu flüchten, wird gestellt und Blutprobe entnommen. Betäubungsmittel sichergestellt, Strafanzeigen drohen.
Espelkamp: Flucht mit E-Scooter scheitert

Espelkamp (ost)
Ein 18-Jähriger versuchte am Dienstagnachmittag in Espelkamp vor der Polizei zu flüchten, was jedoch scheiterte. Die Beamten konnten den jungen Mann stellen. Es wurde ihm eine Blutprobe entnommen und mutmaßliche Betäubungsmittel wurden sichergestellt.
Die Ordnungshüter planten, den Espelkamper gegen 14:15 Uhr an der Ratzenburger Straße zu stoppen, da er ohne Kennzeichen auf einem E-Scooter unterwegs war. Der Erwachsene versuchte der Kontrolle zu entkommen, wurde jedoch nach einer Verfolgung zu Fuß von den Beamten gestellt und überprüft. Es bestand der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Dies wurde durch einen Drogenvortest bestätigt, weshalb ihm eine Blutprobe in der Wache Espelkamp entnommen wurde.
Bei der Durchsuchung des jungen Mannes und seiner Wohnung konnten die Einsatzkräfte eine vermeintlich geringe Menge Betäubungsmittel sicherstellen. Es wurde auch festgestellt, dass der mitgeführte E-Scooter nicht versichert war und er keinen gültigen Führerschein besaß. Der 18-Jährige muss nun mit mehreren Strafanzeigen rechnen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








