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Essen: 18-Jähriger mit Messer und Gaswaffe nach Ladendiebstahl erwischt

Ein 18-Jähriger wurde nach einem Ladendiebstahl mit einer Gaswaffe und einem Messer am Essener Hauptbahnhof von der Bundespolizei festgenommen.

Bild: Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Essen (ost)

Nach einem Diebstahl in einem Geschäft in der Nähe des Hauptbahnhofs in Essen fanden Bundespolizisten am Sonntagabend (14. Juni) bei einem 18-jährigen Mann eine Gaswaffe und ein Messer. Die Polizisten konfiszierten die Waffen und begannen mit Ermittlungen.

Um 17:20 Uhr wurde die Bundespolizei von einem Ladendetektiv über den Diebstahl in einem Drogeriemarkt am Essener Hauptbahnhof informiert.

Der Mitarbeiter berichtete, dass ein 18-jähriger Deutscher Waren aus den Regalen genommen und das Geschäft ohne Bezahlung verlassen habe. Der Detektiv hielt den Verdächtigen bis zum Eintreffen der Bundespolizei fest.

Die Beamten durchsuchten den jungen Mann und fanden eine Gaswaffe und ein Messer, die er griffbereit in seinem Gürtel trug.

Die Waffen wurden beschlagnahmt und der Verdächtige wurde zum Bundespolizeirevier Essen gebracht.

Nachdem er belehrt wurde, gestand der 18-Jährige den Diebstahl. Seine Identität wurde durch einen Fingerabdruckscan zweifelsfrei festgestellt.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungen ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Deutsche freigelassen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 auf 65.532 an. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich 2022 auf 56.367, während es 2023 57.879 Verdächtige gab. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während es 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023, die 73.917 Fälle aufwies, ist Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Drogenraten im Land.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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