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Essen: Aggressiver Tatverdächtiger am Bahnhof festgenommen

Ein Mann mit Baustellenschild weigerte sich, Ausweis herauszugeben und leistete Widerstand gegen Polizei. Bundespolizei ermittelt wegen Diebstahl und Widerstand.

Foto: Depositphotos

Essen (ost)

Am 18. Oktober wurde ein Mann von einer Streife angetroffen, der ein Schild in der Hand hielt. Als die Beamten ihn ansprachen, reagierte er aggressiv und weigerte sich, seinen Ausweis herauszugeben. Bei der folgenden Durchsuchung leistete der Verdächtige Widerstand.

Frühmorgens, gegen 03:50 Uhr, wurde der afghanische Staatsbürger vor dem Hauptbahnhof in Essen von den Uniformierten entdeckt. Aufgrund des Verkehrsschildes in seiner Hand entschieden sich die Beamten, ihn zu überprüfen. Der 26-Jährige behauptete, das Schild zuvor im Wald gefunden zu haben. Als er jedoch aufgefordert wurde, sich auszuweisen, weigerte er sich, woraufhin die Polizisten ihm eine Durchsuchung ankündigten. Der Mann aus Gelsenkirchen versuchte zu fliehen, wurde aber von den Einsatzkräften an den Armen gepackt. Auch aus diesem Griff versuchte der Verdächtige sich zu befreien. Daher brachten ihn die Beamten zu Boden. Um eine Fesselung zu verhindern, verhedderte der Verdächtige seine Arme unter seinem Bauch. Eine weitere Streife wurde hinzugezogen, um bei der Fesselung und dem Transport des Mannes zur Dienststelle zu helfen. Nach der Belehrung äußerte sich der Afghane nicht weiter. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,00 Promille. Um 04:05 Uhr entließen die Bundespolizisten den Beschuldigten mit einem Platzverweis für den Hauptbahnhof.

Die Bundespolizei beschlagnahmte das Baustellenschild und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Diebstahls ein.

Quelle: Presseportal

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