Ein 20-jähriger Pkw-Fahrer entzog sich einer Polizeikontrolle auf der A 52 und kollidierte mit einer Leitplanke, Blutprobe wegen Drogenkonsums entnommen.
Essen: Autobahnpolizei meldet, Fahrer flüchtet vor Kontrolle und kollidiert mit Leitplanke

Düsseldorf (ost)
Am Mittwoch, den 19. August 2026, um 00:42 Uhr
Ein junger Autofahrer im Alter von 20 Jahren verursachte in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch einen Verkehrsunfall auf der A 52 in Richtung Essen. Kurz zuvor hatte er versucht, einer Kontrolle durch die Autobahnpolizei zu entkommen.
Auf der A 52 bei Ratingen-Breitscheid fiel einer Streife ein schwarzer Mercedes mit auffällig langsamer Fahrweise auf, weshalb die Polizisten beschlossen, das Fahrzeug zu überprüfen. Nachdem sie dem Fahrer Anhaltezeichen gegeben hatten, beschleunigte er sein Auto und versuchte mit hoher Geschwindigkeit der Kontrolle zu entkommen.
Beim Versuch, an der Ausfahrt Essen-Kettwig von der Autobahn abzufahren, verlor er in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen eine Leitplanke. Dabei blieb er unverletzt.
Bei der Kontrolle stellte sich dann heraus, warum er vor den Beamten geflohen war: Neben der Tatsache, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besaß, hatte er offensichtlich vor der Fahrt Drogen konsumiert. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.
Der 20-jährige Mann aus Essen mit montenegrinischer und serbischer Staatsangehörigkeit muss sich nun mehreren Strafverfahren stellen, unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen eines illegalen Autorennens. Die Ermittlungen dauern an.
(heu)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








