Feuerwehr Essen alarmiert durch eCall, Person aus deformiertem PKW befreit
Essen: Automatisches Notrufsystem meldet schweren Verkehrsunfall

Essen-Stoppenberg, Twentmannstraße, 03.05.2026, 21:23 Uhr (ost)
Am Abend des 3. Mai 2026 wurde die Feuerwehr Essen um 21:23 Uhr durch ein automatisches Notrufsystem eines Autos zur Twentmannstraße im Stadtteil Stoppenberg gerufen.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, sahen sie folgende Situation: Ein Skoda war aus unbekannten Gründen von der Straße abgekommen und gegen eine Hauswand geprallt. Das Auto war stark verformt. Der 45-jährige Fahrer war ansprechbar, konnte sich aber aufgrund der schweren Verformung des Autos nicht selbst befreien.
Die Einsatzstelle wurde sofort abgesichert und der Brandschutz sichergestellt. Gleichzeitig begann der Rettungsdienst mit der medizinischen Erstversorgung des schwer verletzten Patienten im Auto.
In enger Absprache mit dem Notarzt wurde die technische Rettung durchgeführt. Die Einsatzkräfte verwendeten hydraulisches Rettungsgerät und machten eine große Seitenöffnung am Auto, um den Patienten schonend zu befreien. Nach der Rettung und der Versorgung durch den Rettungsdienst wurde der Patient in ein Essener Krankenhaus gebracht.
Die Feuerwehr Essen war mit einem Hilfeleistungszug, dem Führungsdienst, Rettungskräften und der Freiwilligen Feuerwehr Essen-Stoppenberg mit etwa 35 Einsatzkräften für ungefähr anderthalb Stunden im Einsatz.
Hinweis zum automatischen Notrufsystem (eCall): Das auslösende System war das eCall-System. Seit 2018 ist dies für neue Auto-Modelle in der Europäischen Union vorgeschrieben. Es sendet bei schweren Verkehrsunfällen automatisch einen Notruf an die 112. Dabei werden Standort- und Fahrzeugdaten an die zuständige Leitstelle übermittelt, um schnelle und gezielte Hilfe zu ermöglichen. In diesem Fall wurde die Feuerwehrleitstelle Essen durch ein solches System alarmiert.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








