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Essen: Bedrohung im Zug, Bundespolizei findet Messer

Am 5. September erhielt die Bundespolizei am Essener Hauptbahnhof die Meldung über eine Bedrohung in einem Regionalexpress. Eine umgehend entsandte Streife stellten die Beteiligten vor Ort und fanden im weiteren Verlauf einen gefährlichen Gegenstand.

Foto: unsplash

Essen (ost)

Am 5. September wurde der Bundespolizei am Essener Hauptbahnhof gemeldet, dass es in einem Regionalexpress eine Bedrohung gab. Ein unverzüglich entsandtes Team traf die Beteiligten vor Ort an und fand später einen gefährlichen Gegenstand.

Um etwa 18:35 Uhr trafen die Beamten am Gleis 10 des Hauptbahnhofs Essen auf einen 51-jährigen Deutschen sowie auf einen 41-jährigen Deutschen und eine 32-jährige Österreicherin. Sie waren mit dem RE 11 (Düsseldorf Hbf. – Essen Hbf.) unterwegs. Der 41-Jährige erklärte, dass er mit seiner Ehefrau im Zug saß und den 51-Jährigen wegen seiner lauten Musik angesprochen habe. Daraufhin kam es zu einem verbalen Streit, in dessen Verlauf der Gelsenkirchener das Ehepaar beleidigt und bedroht haben soll.

Nach Feststellung der Identität durfte das Paar aus Essen seinen Weg fortsetzen.

Dann belehrten die Einsatzkräfte den Beschuldigten, der jedoch keine nützlichen Informationen zum Vorfall lieferte. Später fanden die Beamten ein Klappmesser bei ihm, das sie sofort beschlagnahmten. Ein freiwilliger Atemalkoholtest in der Bundespolizeiwache ergab einen Wert von ca. 1,1 Promille.

Nach Abschluss aller Maßnahmen durfte auch der Gelsenkirchener seinen Weg fortsetzen. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung sowie Verstoß gegen das Waffengesetz ein.

Quelle: Presseportal

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