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Essen – Bocholt: Gestohlene Schlüssel dank Autokennzeichen gefunden

Die Bundespolizei ermittelt gegen einen Mann, der im Essener Hauptbahnhof mit gestohlenen Kfz-Schlüsseln und Einbruchswerkzeug kontrolliert wurde.

Foto: Depositphotos

Essen – Bocholt (ost)

Am Montagvormittag (19. Oktober) führten Beamte der Bundespolizei eine Kontrolle an einem Mann im Essener Hauptbahnhof durch. In seinem Rucksack entdeckten sie verschiedene Autoschlüssel und Einbruchswerkzeug. Der Verdächtige widersetzte sich kurz darauf, beleidigte und bedrohte die Beamten.

Um 10:10 Uhr patrouillierten Bundespolizisten am Hauptbahnhof Essen, als sie auf einen Mann aufmerksam wurden, der lautstark schrie. Der 44-jährige Mann händigte seinen Personalausweis aus, der sich in seinem Rucksack befand. Darin befanden sich offizielle, zugelassene Kfz-Kennzeichen. Auf Nachfrage gab der Deutsche an, dass er sie für seinen Bruder abgeholt habe. Eine Überprüfung der Halterdaten stimmte jedoch nicht mit den angegebenen Informationen des Bruders überein. Aufgrund dieser widersprüchlichen Angaben brachten die Einsatzkräfte den Mann aus Bocholt zur Bundespolizeiwache.

Während der Durchsuchung fanden die Beamten unter anderem sechs Autoschlüssel, einen Garagenöffner und Einbruchswerkzeug für Fahrzeuge. Währenddessen beleidigte der 44-Jährige die Beamten mehrmals. Als er gefragt wurde, ob er Drogen konsumiert habe, bedrohte er die Polizisten verbal. Gleichzeitig griff er nach einem Stuhl, hob ihn hoch und hielt ihn in bedrohlicher Weise den Einsatzkräften entgegen. Erst nach mehrmaliger Aufforderung stellte der Angreifer den Stuhl wieder hin. Im Gewahrsamsbereich versuchte der Mann, indem er seine Arme verschränkte, das Ergreifen zu verhindern. Daraufhin brachten die Beamten ihn zu Boden. Auch hier leistete der deutsche Staatsbürger Widerstand und wehrte sich energisch dagegen.

Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,0 Promille. Der Angreifer wollte sich nicht zu den Vorwürfen äußern. Er wurde der Polizei Essen für weitere Maßnahmen übergeben.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Bedrohung und des besonders schweren Falls des Diebstahls ein.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56.367 im Jahr 2022 und stieg auf 57.879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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