Ein leerstehendes Vereinsheim auf einem verlassenen Sportplatz geriet in Vollbrand. Die Feuerwehr brauchte vier Stunden, um das Feuer zu löschen.
Essen: Brand in leerstehendem Vereinsheim

Essen-Altendorf, Serlostraße, 08.06.2026, 20:16 Uhr (ost)
Am Montagabend um 20:16 Uhr wurde die Feuerwehr Essen wegen starker Rauchentwicklung in der Serlostraße in Essen-Altendorf alarmiert. Bereits auf dem Weg dorthin war eine deutlich sichtbare Rauchsäule über dem Stadtteil zu sehen. Aufgrund vieler Notrufe und des starken Rauchs wurden sofort zwei Löschzüge alarmiert.
Bei der Ankunft stellte sich heraus, dass ein verlassenes Vereinsheim auf einem verlassenen Sportplatz in Vollbrand stand. Das einstöckige Gebäude, sieben Meter breit und 15 Meter lang, wurde vollständig vom Feuer erfasst. Das Feuer griff auch auf angrenzende Bäume über.
Die Einsatzstelle war aufgrund der dichten Vegetation schwer zugänglich. Für die umfangreichen Löscharbeiten war eine große Menge Wasser erforderlich. Die Wasserversorgung musste über eine lange Strecke sichergestellt werden. Die Oberdorfstraße wurde für die Dauer des Einsatzes gesperrt, um die Verlegung und Sicherung der Schläuche zu ermöglichen.
Zur Bekämpfung des Brandes wurden zwei Drehleitern positioniert. Mit ihren Wasserwerfern und mehreren handgeführten Strahlrohren gelang es den Einsatzkräften, eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern und den Brand unter Kontrolle zu bringen. Im weiteren Verlauf des Einsatzes stürzte das Dach des Gebäudes aufgrund der starken Hitze ein. Um den Brandschutt sicher zu entfernen und letzte Glutnester gezielt zu löschen, wurde das Technische Hilfswerk mit einem Bagger angefordert. Mit Hilfe des Baggers konnte das Gebäude kontrolliert geöffnet und vollständig gelöscht werden. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Die Brandursache ist derzeit unbekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
An dem Einsatz waren zwei Löschzüge der Feuerwehr Essen, Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Essen-Borbeck, der Rettungsdienst der Stadt Essen, das Technische Hilfswerk und der Führungsdienst beteiligt. Der Einsatz dauerte insgesamt etwa vier Stunden.
Quelle: Presseportal








