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Essen: Brand in Mehrfamilienhaus, Personen durch Rauchgase betroffen

Am gestrigen Nachmittag wurde die Feuerwehr Essen zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus alarmiert. Mehrere Personen atmeten Rauchgas ein und wurden durch den Rettungsdienst gesichtet.

Löschfahrzeug der Feuerwehr Essen
Foto: Presseportal.de

Essen-Südviertel, Kronprinzenstraße, 20.04.2026, 14:42 Uhr (ost)

Gestern Nachmittag wurde die Feuerwehr Essen um 14:42 Uhr zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Kronprinzenstraße im Südviertel gerufen. Ersten Berichten zufolge gab es eine unklare Rauchentwicklung in dem fünfgeschossigen Wohngebäude. Während der Anfahrt gingen weitere Notrufe ein, die die starke Verrauchung des Treppenhauses bestätigten. Aufgrund der Situation wurden sofort zusätzliche Einsatzkräfte alarmiert.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, drang dichter schwarzer Rauch aus einer Wohnung im dritten Stock, der sich bereits im Treppenhaus ausgebreitet hatte.

Ein Team unter Atemschutz ging sofort mit einem handgeführten Strahlrohr zur Brandbekämpfung in die betroffene Wohnung vor. Gleichzeitig kontrollierte ein weiteres Team den Treppenraum auf mögliche gefährdete Personen.

Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und vollständig gelöscht werden. In der Wohnung brannten Möbel. Nach den Löscharbeiten wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter entraucht.

Mehrere Bewohner hatten sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst gerettet. Einige von ihnen hatten Rauchgas eingeatmet. Insgesamt wurden 13 Personen vom Rettungsdienst untersucht. Eine Person wurde zur weiteren medizinischen Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Die Wohnung ist derzeit aufgrund des Brandes unbewohnbar. Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt.

Die Feuerwehr Essen war mit zwei Löschzügen, dem Führungsdienst und Rettungskräften mit insgesamt etwa 40 Einsatzkräften für etwa 90 Minuten im Einsatz.

Hinweis der Feuerwehr:

Verlassen Sie niemals durch Rauch gefüllte Bereiche. Selbst geringe Rauchmengen können die Sicht stark beeinträchtigen und die Orientierung erschweren. Dadurch können bekannte Fluchtwege, wie der Treppenraum, deutlich länger werden oder unpassierbar sein. Rauchgase sind hochgiftig – schon wenige Atemzüge können zu schweren Gesundheitsschäden führen.

Bleiben Sie in Ihrer Wohnung, wenn der Fluchtweg verraucht ist. Schließen Sie die Tür, dichten Sie sie ab und machen Sie sich am Fenster oder Balkon bemerkbar.

Quelle: Presseportal

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