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Essen: Brandeinsätze am Maifeiertag

Die Feuerwehr Essen wurde zu mehreren Einsätzen im Stadtgebiet alarmiert. Neben kleineren Bränden kam es auch zu größeren Schadenslagen.

Zur Brandbekämpfung beim Gartenlaubenbrand kam ein Löschbohrsystem zum Einsatz.
Foto: Presseportal.de

Stadtgebiet Essen, 01.05.2026 (ost)

Am 1. Mai 2026 wurde die Feuerwehr Essen zu mehreren Einsätzen im Stadtgebiet gerufen. Neben kleinen Bränden gab es auch größere Schadensfälle.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag um 02:54 Uhr wurde die Feuerwehr zur Alten Bottroper Straße in Bergeborbeck alarmiert. Bei der Ankunft stand eine Gartenlaube in einer Kleingartenanlage in Flammen. Das Feuer griff bereits auf eine benachbarte Laube über, zudem war angrenzende Vegetation gefährdet.

Drei Trupps unter Atemschutz wurden sofort zur Brandbekämpfung mit handgeführten Strahlrohren eingesetzt. Während der Löscharbeiten wurde eine brennende Propangasflasche in einer der betroffenen Lauben entdeckt. Diese wurde gesichert und zur Kühlung in einen nahegelegenen Gartenteich gebracht.

Die Nachlöscharbeiten waren aufwändig. Ein spezielles Löschbohrsystem wurde eingesetzt, um Glutnester in schwer zugänglichen Bereichen zu bekämpfen. Zusätzlich wurde Löschschaum verwendet, um den Brand vollständig zu löschen. Während der Maßnahmen kam es zu einem Wasserrohrbruch in der Nähe der Einsatzstelle, der von den Stadtwerken Essen behoben wurde. Der Einsatz dauerte etwa drei Stunden. Insgesamt waren etwa 40 Einsatzkräfte vor Ort.

Um 13:58 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand in die Hirtsieferstraße in Altendorf gerufen. In einer Wohnung im zweiten Stock brannte die Küche. Durch eine offene Tür war der Treppenraum verraucht. Ein Trupp unter Atemschutz begann sofort mit der Brandbekämpfung, während ein weiterer Trupp den Treppenraum überwachte.

Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Fünf Personen atmeten Rauch ein, drei von ihnen wurden zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Die betroffenen Bereiche wurden anschließend entraucht. Der Einsatz dauerte etwa eine Stunde.

Nur eine Stunde später, um 14:19 Uhr, brannte am Distelbecker Hof in Katernberg eine Gartenlaube in voller Ausdehnung. Zwei Trupps unter Atemschutz löschten das Feuer, während ein weiterer Trupp eine Riegelstellung zu einem angrenzenden Wohngebäude aufbaute, um eine Ausbreitung zu verhindern. Der Einsatz dauerte etwa eine Stunde. Neben Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr war die Freiwillige Feuerwehr Essen-Katernberg vor Ort.

Am Abend um 19:49 Uhr wurde ein Brand in Bergeborbeck gemeldet. In der Straße Im Hesselbruch brannte ein etwa 10 x 10 Meter großer Holzhaufen mit starken Flammen. Aufgrund der Lage wurden weitere Kräfte nachalarmiert. Mehrere Trupps unter Atemschutz bekämpften das Feuer mit drei Strahlrohren und zwei mobilen Wasserwerfern. Ein Bagger des Technischen Hilfswerks wurde eingesetzt, um das Brandgut zu entfernen. Eine Ausbreitung auf angrenzende Gebäude und Vegetation konnte verhindert werden. Der Einsatz dauerte etwa dreieinhalb Stunden, etwa 40 Einsatzkräfte waren beteiligt.

Neben diesen größeren Einsätzen gab es im Laufe des Tages mehrere kleinere Brände im Stadtgebiet. Unter anderem gab es Mülltonnenbrände im Innenstadtbereich sowie kleinere Flächenbrände in Horst und Dellwig.

Neben den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr war die Freiwillige Feuerwehr Essen mit mehreren Einheiten im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den Brandursachen aufgenommen.

Quelle: Presseportal

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