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Essen-Bredeney, Baldeneysee, Regattaturm, 27.06.2026, 17:35 Uhr: Wasserrettungseinsatz am Baldeneysee

Taucher retten verunglückte Person nach 45-minütiger Suche. Einsatzkräfte warnen vor Baden außerhalb der markierten Bereiche.

Symbolbild
Foto: Presseportal.de

Essen-Bredeney, Baldeneysee, Regattaturm, 27.06.2026, 17:35 Uhr (ost)

Heute Nachmittag wurden die DLRG Essen und die Feuerwehr Essen gegen 17:35 Uhr zu einem Wasserrettungseinsatz am Baldeneysee im Bereich des Regattaturms gerufen. Eine Gruppe junger Leute befand sich am Ufer des Sees. Ein junger Mann sprang ins Wasser, tauchte aber nicht mehr auf.

Die anderen Gruppenmitglieder riefen sofort um Hilfe. Die Feuerwehrleitstelle Essen wurde über den Notruf informiert und leitete einen umfangreichen Wasserrettungseinsatz ein.

Die DLRG Essen übernimmt während der Sommermonate die Wasserrettung auf dem Baldeneysee mit zwei Rettungsbooten. Die Rettungskräfte waren bereits auf dem See und konnten schnell die Einsatzstelle erreichen. Strömungsretter begannen sofort mit der Suche nach der vermissten Person.

Die Feuerwehr Essen schickte zahlreiche Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Essen. Rettungsboote, Feuerwehrtaucher, eine Drohneneinheit und andere Einsatzkräfte wurden zusammengezogen. Ein Polizeihubschrauber durchsuchte den Bereich aus der Luft. Der Rettungshubschrauber Christoph 9 aus Duisburg wurde ebenfalls alarmiert und landete in der Nähe des Sees.

Nach etwa 45 Minuten fanden Feuerwehrtaucher die vermisste Person am Grund des Baldeneysees. Sie wurde an Land gebracht und dem Rettungsdienst übergeben. Die Einsatzkräfte begannen mit Wiederbelebungsmaßnahmen und brachten die Person in ein Essener Krankenhaus.

Während des Einsatzes war der Bereich um den Regattaturm für den Verkehr und jegliche Wassersportaktivitäten gesperrt.

Insgesamt waren etwa 55 Einsatzkräfte etwa anderthalb Stunden im Einsatz.

Die Feuerwehr Essen weist erneut darauf hin, dass das Baden im Baldeneysee nur in den ausgewiesenen Badebereichen erlaubt ist.

Quelle: Presseportal

nf24