Polizei kontrolliert Essener und findet 11,68 Gramm Cannabis. Tatverdächtiger vorläufig festgenommen.
Essen: Cannabis und Bargeld sichergestellt, Polizei stellt bei Durchsuchung Cannabis und Bargeld sicher – Tatverdächtiger festgenommen

Essen (ost)
Im Ostviertel von Essen: Am Montag (24. August) wurden ein 27-jähriger Essener innerhalb kurzer Zeit zweimal von den Kräften der Präsenz- und Kontrolleinheit kontrolliert. Bei der zweiten Kontrolle fanden die Beamten Cannabis und Bargeld, die sichergestellt wurden. Der Verdächtige wurde vorübergehend festgenommen.
Um 15:45 Uhr überprüften die Beamten der PKE den Mann, der bereits mehrfach wegen Drogendelikten bekannt war, in der Viehofer Straße und gaben ihm dann einen Platzverweis für die Essener Innenstadt.
Etwa eine Stunde später trafen die Einsatzkräfte den 27-Jährigen erneut in der Hofterbergstraße an. Bei der erneuten Kontrolle fanden die Beamten dieses Mal ungefähr 11,68 Gramm Cannabis (brutto).
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen erließ ein Richter des Amtsgerichts Essen daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Verdächtigen in der Walmanger Straße sowie seinen VW Golf am Gerlingplatz.
Die Durchsuchungsbeschlüsse wurden sofort vollstreckt. Bei den Durchsuchungen halfen zwei Diensthundeführerinnen mit ihrem Diensthund “Ruby”. Insgesamt wurden etwa 449,94 Gramm Cannabis (brutto), 39,81 Gramm Haschisch (brutto) und 1.030 Euro Bargeld sichergestellt.
Der 27-Jährige wurde vorübergehend festgenommen. Das Kriminalkommissariat 14 ermittelt nun wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Cannabis in nicht geringer Menge. /RB
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56.367 im Jahr 2022 und 57.879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








