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Essen: Drogendealer festgenommen

Ein 29-jähriger Mann wurde nach anonymem Hinweis in Essen wegen Drogenhandels festgenommen. Er hatte Kokain und Heroin in seinem Besitz.

Bargeld
Foto: Presseportal.de

Essen (ost)

45127 E-Stadtkern: Nach einer anonymen Meldung nahmen Einsatzkräfte des Präsenzkonzepts Safe City, des Kriminalkommissariats 14 und Diensthündin „Fine“ am Samstag (21. Februar) einen Mann fest, der verdächtigt wird, in der Essener Innenstadt mit Kokain zu handeln. Er ist jetzt in Untersuchungshaft.

Ein anonymer Hinweis erreichte die Polizei Essen, dass ein 29-jähriger Essener im Bereich des Rathauses mit Kokain handeln würde. Der Tatverdächtige mit guineischer Staatsangehörigkeit wurde bereits mehrmals wegen des illegalen Drogenhandels polizeilich erfasst. Basierend auf diesen Hinweisen leitete das Kriminalkommissariat 14 sofort Ermittlungen gegen den 29-Jährigen ein. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen erließ ein Richter des zuständigen Amtsgerichts einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung sowie einen Haftbefehl gegen den Mann.

Daraufhin durchsuchten die Einsatzkräfte von „Safe City“ gemeinsam mit dem Kriminalkommissariat 14 und mithilfe von Diensthündin „Fine“ am Samstag um 15:45 Uhr die Wohnung des 29-Jährigen in der Straße Gerscheder Weiden.

Bei der Durchsuchung stellten die Beamten eine beträchtliche Menge Betäubungsmittel sicher, darunter mehr als 20g Kokain, sowie Bargeld im niedrigen vierstelligen Bereich. Der Guineer wehrte sich während der Festnahme und musste von den Beamten in den Streifenwagen gebracht werden.

Bei der anschließenden Durchsuchung im Polizeigewahrsam fanden die Polizisten erneut zwei Päckchen mit ca. 20g Kokain und 60g Heroin in der Unterhose des Mannes. Er befindet sich nun in Untersuchungshaft. / aro

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56367 auf 57879 zurück. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen damit an der Spitze.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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