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Essen: Duo verunfallt mit geklauten Autos

Zwei Tatverdächtige nach Verfolgungsfahrt festgenommen. Jugendliche stehlen Autos und verursachen Unfälle in der Nacht.

Foto: Depositphotos

Essen (ost)

45139 E.-Ostviertel:

In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag (18. September) flüchteten ein 15-jähriger und ein 19-jähriger Verdächtiger, nachdem sie zuvor an der Hubertstraße gestohlene Autos benutzt hatten, vor der Polizei. Die beiden jungen Männer verursachten Unfälle mit den gestohlenen Fahrzeugen und wurden festgenommen.

Nach bisherigen Informationen brachen die beiden zuerst das Zugangstor zum Gelände eines Gebrauchtwagenhändlers an der Hubertstraße auf. Danach stahlen sie einen Renault Arkana und einen Citroën C5 X. Um mit den Autos fliehen zu können, mussten die beiden Verdächtigen mehrmals rangieren, was dazu führte, dass sie fünf weitere Fahrzeuge beschädigten. Anschließend fuhren die Verdächtigen mit den gestohlenen Autos zu einem nahegelegenen Supermarktparkplatz, der ebenfalls an der Hubertstraße liegt. Dort stahlen sie insgesamt mehrere Kennzeichen von geparkten Fahrzeugen und befestigten sie an den gestohlenen Autos.

Um 1:05 Uhr beobachtete ein Zeuge den Diebstahl der Kennzeichen und rief sofort die Polizei. Als die Einsatzkräfte kurz darauf eintrafen, flüchteten beide Autos sofort. Der Streifenwagen verfolgte den Renault. Der Fahrer flüchtete durch das Stadtgebiet von Essen. Nach bisherigen Informationen kam es während der Flucht zu keiner Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer. In der Huestraße verloren die Einsatzkräfte den Sichtkontakt zu dem Auto, das in Richtung Gelsenkirchen fuhr.

Es wurde sofort eine Fahndung nach dem flüchtigen Auto in Essen und Gelsenkirchen eingeleitet. In der Bromberger Straße/am Grafweg in Gelsenkirchen entdeckten Gelsenkirchener Beamte den verunglückten Renault. Der 15-jährige deutsche Fahrer saß zu diesem Zeitpunkt auf dem Gehweg neben dem verunglückten Auto.

Es wird vermutet, dass der 15-Jährige während seiner Flucht von der Straße abkam, einen Poller und zwei geparkte Autos berührte und sich danach überschlug. Der 15-Jährige wurde bei dem Unfall nur leicht verletzt und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Danach wurde er festgenommen. Da auch der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Auch der Citroën flüchtete von der Hubertstraße vor der Polizei. Während die Einsatzkräfte den Renault verfolgten, setzte der Citroën seine Flucht fort. In der Engelbertstraße/Lysegang fuhr der 19-jährige Fahrer auf einen Gehweg. Dabei wurden beide Vorderreifen beschädigt, sodass er nicht weiterfahren konnte. Der 19-Jährige verließ daraufhin das Auto. Aufgrund von Zeugenhinweisen trafen die Einsatzkräfte ihn kurz darauf in einem nahegelegenen Kiosk an und nahmen ihn fest. Er blieb unverletzt.

Beide verunglückten Autos wurden zur Beweissicherung beschlagnahmt.

Gegen das Duo wird nun unter anderem wegen des schweren Diebstahls von Autos ermittelt. /ruh

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren in 3.764 Fällen zu verzeichnen, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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