Ein 29-jähriger E-Scooter-Fahrer wurde von der Polizei gestoppt, weil er während der Fahrt Cannabis konsumierte. Nach kurzem Widerstand musste er sein Fahrzeug abgeben.
Essen: E-Scooter-Fahrer gestoppt

Essen (ost)
45355 E.-Bergeborbeck: Am Donnerstagmorgen (17. September) stoppte die Polizei einen 29-jährigen E-Scooter-Fahrer an der Kreuzung Leimgardtsfeld/Kuhlmannsfeld aufgrund seines Cannabiskonsums während der Fahrt. Nach kurzem Widerstand konnten die Beamten dem 29-Jährigen sein Fahrzeug abnehmen.
Der Essener im Alter von 29 Jahren hatte ein äußerst ungünstiges Timing für seinen morgendlichen Ausflug auf zwei Rädern. Gegen 8:30 Uhr fuhr der Mann nicht nur auf dem Gehweg der Straße Leimgardtsfeld, er hielt dabei auch einen rauchenden Cannabisjoint in der Hand und verbreitete einen starken Cannabisgeruch.
Bei der folgenden Verkehrskontrolle versuchte der Mann zunächst, sich zu widersetzen, erkannte jedoch sein Fehlverhalten und entschuldigte sich bei den Polizeibeamten. Sein Fahrzeug musste er abgeben. Nach einer Blutprobe auf der Wache setzte er seinen Weg zu Fuß fort. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gemäß §24a des Straßenverkehrsgesetzes. /NL
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen lag 2022 bei 56.367 und stieg 2023 auf 57.879. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 2023 insgesamt 51.099 Männer verdächtigt wurden. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Fälle, was Nordrhein-Westfalen nahe kommt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








