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Essen: Einsatzreiches Wochenende für die Feuerwehr Mettmann

Ein arbeitsreiches Wochenende liegt hinter den Einsatzkräften der Feuerwehr Mettmann. Insgesamt 11 Einsätze, darunter Brandeinsätze, forderten die Brandschützer massiv.

Brandbekämpfung beim Heckenbrand (2)
Foto: Presseportal.de

Mettmann (ost)

Die Feuerwehr Mettmann hatte ein arbeitsreiches Wochenende hinter sich.

Während die Nacht zum 1. Mai hauptsächlich vom Rettungsdienst geprägt war, waren die Brandschützer an den restlichen Maifeiertagen stark gefordert: Insgesamt mussten die Einsatzkräfte 11 Mal ausrücken – in 6 Fällen lautete das Alarmstichwort „Brandeinsatz“.

Die Serie von Einsätzen begann am Maifeiertag um 11:37 Uhr in der Eidamshauser Straße. Ein ausgelöster Rauchmelder alarmierte die Feuerwehrleute, die Ursache war angebranntes Essen. Nur anderthalb Stunden später, um 13:06 Uhr, wiederholte sich das Szenario in der Laubacher Straße, wo es auch in einer Küche zu verbranntem Essen kam. In beiden Fällen wurde das Essen vom Herd genommen, gelöscht und gelüftet.

Am frühen Abend gegen 18:11 Uhr gab es einen Einsatz in der Grafschaftstraße. Ein Blumenkasten auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses geriet in Brand. Die Feuerwehr entfernte den brennenden Kasten und löschte ihn ab, bevor die Flammen auf die Fassade oder die Wohnung übergreifen konnten.

Auch der Samstag verlief ohne Pause. Nach einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Gewerbebetrieb an der Flurstraße gegen 13:15 Uhr folgte sofort der kritischste Einsatz des Wochenendes: In der Uhlandstraße in Metzkausen wurde ein ausgedehnter Heckenbrand gemeldet. Als die Feuerwehr eintraf, drohten die Flammen bereits auf zwei angrenzende Wohnhäuser überzugreifen. Durch einen massiven Löschangriff mit insgesamt vier Löschrohren – teilweise unter schwerem Atemschutz – konnten die Einsatzkräfte größeren Gebäudeschaden verhindern. Drei Anwohner mussten aufgrund des Verdachts auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst vor Ort untersucht werden.

Gegen 18:00 Uhr am Samstagabend rückte die Feuerwehr auch in den Stadtwald aus, um ein unbeaufsichtigt zurückgelassenes Lagerfeuer zu löschen und eine mögliche Brandausbreitung zu verhindern.

Neben den Brandeinsätzen leistete die Feuerwehr Mettmann am Wochenende technische Hilfe bei: * einer Tierrettung, * zwei Ölspuren, * einem Gefahrenbaum auf der Autobahn, * einem Verkehrsunfall sowie * einer Notfall-Türöffnung für eine hilflose Person.

Dank des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnten alle Ereignisse erfolgreich und ohne schwerwiegende Verletzungen von Personen abgeschlossen werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel beliefen sich auf 3.764, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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