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Essen: Falsche Bankmitarbeiter erbeuten Bargeld und EC-Karte von Seniorin

Unbekannte Täter erbeuteten Bargeld und Bankdaten unter falschem Vorwand von einer 69-jährigen Essenerin. Polizei sucht dringend Zeugen.

Foto: Depositphotos

Essen (ost)

45326 E.-Altenessen-Süd:

Am Freitagnachmittag (30. Januar) raubten bisher unbekannte Täter unter dem Vorwand einer angeblich manipulierten EC-Karte Bargeld und Bankdaten von einer 69-jährigen Essenerin in der Radhoffstraße. Darüber hinaus hoben die Täter anschließend unberechtigt Geld vom Konto der Seniorin ab. Zeugen werden von der Polizei gesucht.

Um 15:15 Uhr erhielt eine unbekannte Person einen Anruf von der 69-jährigen Seniorin mit unterdrückter Rufnummer und gab vor, ein Mitarbeiter einer Bank zu sein. Er informierte die Essenerin, dass ihre EC-Karte wahrscheinlich manipuliert wurde und überprüft werden müsse.

Während die Seniorin weiterhin mit dem ersten Verdächtigen telefonierte, erschien eine weitere bisher unbekannte Person an ihrer Wohnadresse. Auch er gab sich als Bankmitarbeiter aus und erklärte, dass die EC-Karte überprüft werden müsse. Er informierte die 69-Jährige, dass die Karte äußerlich manipuliert sei und nahm sie in Besitz.

Zusätzlich überredete er die Seniorin, Bargeld für die angebliche Überprüfung zu übergeben. Anschließend floh der Mann mit dem Bargeld und der EC-Karte. Die Flucht des Mannes kam der Seniorin seltsam vor, weshalb sie ihre Bank kontaktierte. Diese informierte sie darüber, dass mit ihrer EC-Karte inzwischen ein weiterer Bargeldbetrag im unteren fünfstelligen Bereich unberechtigt abgehoben wurde.

Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf einen mittleren fünfstelligen Betrag.

Die 69-Jährige beschrieb den Verdächtigen, der sich in ihrer Wohnung aufhielt, als etwa 30 bis 35 Jahre alt und von schlanker Statur. Er soll ein südländisches Aussehen und schwarze Haare gehabt haben. Zur Tatzeit trug er eine schwarze Stepp-Jacke und eine Jogginghose.

Das Kriminalkommissariat 13 der Polizei Essen sucht nun nach Zeugen. Personen, die Angaben zu den Verdächtigen machen können oder etwas Verdächtiges in der Radhoffstraße beobachtet haben, werden gebeten, sich telefonisch unter 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de bei der Polizei zu melden. /ruh

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 458 Männer und 60 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 Männer und 75 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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