Eine Streifenwagenbesatzung bemerkte eine Mercedes C-Klasse mit britischem Kennzeichen, die vor der Polizei flüchtete. Der Fahrer stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und hatte keine Fahrerlaubnis.
Essen: Flucht vor Polizeikontrolle endet mit Unfall

Essen (ost)
45143 E.-Altendorf:
Am Donnerstagmorgen (30. Oktober) wurde von einer Streifenwagenbesatzung auf der Mellinghofer Straße ein Mercedes C-Klasse mit britischem Kennzeichen bemerkt, der durch sein Fahrverhalten auffällig war. Als die Polizisten dem 41-jährigen Fahrer Anhaltezeichen gaben, reagierte der Mann nicht und floh. Der Fahrer war außerdem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und hatte keine Fahrerlaubnis.
Um 7:40 Uhr bemerkten die Beamten auf der Mellinghofer Straße eine C-Klasse, die mehrmals stark abbremste und dann beschleunigte. Die Polizisten entschieden sich für eine Kontrolle und gaben klare Anhaltezeichen an den Fahrer. Zunächst hielt die C-Klasse an, aber als die Einsatzkräfte näher kamen, beschleunigte der Fahrer plötzlich und flüchtete. Die Polizisten stiegen sofort wieder in ihren Streifenwagen und begannen die Verfolgung. Kurz darauf verlor der flüchtende Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem geparkten Auto. Der Mann flüchtete zu Fuß, wurde aber nach kurzer Verfolgung von den Polizisten gestellt. Bei der folgenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der 41-jährige rumänische Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß und keinen festen Wohnsitz in Deutschland hatte. Aufgrund von Hinweisen auf möglichen Drogenkonsum wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
Das Verkehrskommissariat 1 der Polizei Essen ermittelt nun gegen den 41-Jährigen unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen (Alleinrennen nach §315d StGB). /ruh
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus (2,13%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert (0,59%). Die meisten Unfälle, nämlich 556.792 (87,36%), führten lediglich zu Sachschäden. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








