Ein 81-jähriger Fußgänger wurde von einem Kleinwagen auf der Ruhrtalstraße erfasst und schwer verletzt. Die Polizei sucht Zeugen für den Unfall.
Essen: Fußgänger von Kleinwagen erfasst

Essen (ost)
45239 E-Werden: Am Dienstagmorgen (4. August) wurde ein 81-jähriger Fußgänger auf der Ruhrtalstraße von einem Kleinwagen erfasst. Zu diesem Zeitpunkt schwebte der Essener in Lebensgefahr. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Um 10:35 Uhr fuhr eine 53-jährige Essenerin mit ihrem Mini in Richtung Kettwig über die Ruhrtalstraße. Kurz nach der Einmündung des Schützdellerwegs erfasste die Frau mit ihrem Kleinwagen trotz eines Bremsversuchs einen Fußgänger, der sich zu diesem Zeitpunkt auf der Straße befand.
Der 81-jährige Essener wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass er zeitweise in Lebensgefahr schwebte. Ein Notarzt brachte den Mann in ein nahegelegenes Krankenhaus.
Experten des Verkehrsunfallaufnahmeteams sicherten am Mittag die Unfallspuren. Hierbei wurde auch eine Drohne eingesetzt. Die Ruhrtalstraße war aufgrund der Unfallaufnahme für etwa anderthalb Stunden nur eingeschränkt befahrbar.
Die Ermittlungen wurden vom Verkehrskommissariat der Polizei Essen aufgenommen, das nach Zeugen des Unfalls sucht. Hinweise können per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de oder telefonisch unter 0201/829-0 an das Verkehrskommissariat 1 der Polizei Essen gerichtet werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








