Die Bundespolizei vollstreckte Haftbefehle gegen einen rumänischen Staatsangehörigen und einen deutschen Staatsbürger im Ruhrgebiet.
Essen: Gesuchte Personen festgenommen

Dortmund, Essen (ost)
Am 7. Juni wurden mehrere Fahndungsausschreibungen von der Bundespolizei festgestellt. Unter anderem wurden zwei Haftbefehle vollstreckt. Gegen 18:10 Uhr wurde ein Bürger aus Rumänien bei der grenzpolizeilichen Kontrolle eines Fluges in die Türkei (Istanbul) überprüft. Der 36-jährige Mann legte zur Identitätsprüfung seinen rumänischen Personalausweis vor. Bei der Überprüfung der Daten in den polizeilichen Systemen wurden mehrere Ausschreibungen entdeckt. Die Staatsanwaltschaft Erfurt suchte nach dem Aufenthaltsort des Mannes, während die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ihn aufgrund eines Strafbefehls des Amtsgerichts Erlangen wegen Diebstahls zur Festnahme ausschrieb. Die Beamten konfrontierten den Verurteilten mit dem Haftbefehl (Reststrafe von 22 Tagen oder 1441,50 Euro inklusive der Kosten) und nahmen ihn sofort fest. Nachdem der Rumäne den geforderten Geldbetrag bezahlte, erlaubten ihm die Beamten die Ausreise nach Ausstellung einer Quittung.
Etwas über eine Stunde später, gegen 19:20 Uhr, identifizierten Bundespolizisten im Essener Hauptbahnhof einen deutschen Staatsbürger. Bei der Überprüfung der Daten stellte sich auch hier heraus, dass eine Festnahmeausschreibung vorlag. Das Amtsgericht Essen hatte den obdachlosen Mann im Juni 2025 wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu einer Geldstrafe von 3.460 Euro (inklusive der Kosten) oder ersatzweise 104 Tage Freiheitsstrafe verurteilt. Die Einsatzkräfte nahmen den 39-Jährigen fest und brachten ihn zur nahegelegenen Wache. Ein Fingerabdruckscan bestätigte zweifelsfrei die Identität des Deutschen. Da er nicht in der Lage war, den geforderten Geldbetrag zu zahlen, wurde er von den Polizisten in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Quelle: Presseportal








